MAZDAZNAN-Newsletter-Archiv von aktuell bis Nr. 11
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MAZDAZNAN-Newsletter Nr.18 - 2005.02.23

Liebe Mazdaznan Freunde!

Die Fastenzeit hat ja eigentlich schon begonnen, das kann aber natürlich keine Ausrede sein jetzt nicht mehr mit dem Fasten zu beginnen, denn - die Fastenzeit ist ja noch nicht vorbei - und selbst wenn sie es wäre, so gibt es immer noch die grundsätzliche Empfehlung, nämlich:

Der wöchentliche Fasttag

(Auszug aus der Broschüre "Fasten - Weg zu körperlicher Gesundheit und geistiger Entwicklung")

Durch Fasten werden die Verdauungsorgane und der ganze Körper am gründlichsten gereinigt.

Unser Fasten wird dann zum Erfolg, wenn wir richtig dafür vorbereitet sind, und das sind wir sobald wir die Schmarotzer im Darm und das Darmfieber losgeworden sind. Das Fasten ist etwas sehr Einfaches; aber gerade die einfachsten Methoden haben den größten Erfolg, weil sie der Arbeitsweise der ewigwirkenden Intelligenz entsprechen. Unser Eingebungssinn macht uns das auch bewusst, wenn er in Verbindung mit der inneren Stimme des Herzens steht.

Solange wir aber unter der Herrschaft der Darmschmarotzer stehen und das Darmfieber unsere Sinnlichkeit aufpeitscht, sind wir allen äußeren Einflüssen so zugänglich, dass wir uns der Mahnungen der inneren Stimme nicht bewusst werden. Selbst wenn sie uns gelegentlich deutlich ins Gewissen redet, versagt unser Urteilsvermögen, so dass wir uns nicht klar darüber werden, dass wir uns von allen äußeren Einflüssen freimachen müssen, wenn wir zu uns selbst kommen wollen. Fasten schärft unser geistiges Gehör oder die geistige Unterscheidungsgabe und verhilft uns dadurch zu einem klaren Urteil, wo immer wir vor einer Entscheidung stehen.

Selbst wenn wir über einen gewissen Grad von Selbstbeherrschung und Konzentration verfügen, machen wir doch von Zeit zu Zeit immer wieder die Erfahrung, dass wir äußeren Einflüssen nachgeben, negativ, bedrückt und niedergeschlagen werden und dann unüberlegt und zu unserem Nachteil handeln. Das beweist stets, dass wir in einen Zustand innerer Unreinheit geraten sind, der ein klares, originelles Denken und Urteilen nicht aufkommen lässt.

Wenn auch das, was durch den Mund in den Darm gelangt ist, an sich nicht unrein war, so kann doch die Speise unserem Temperament nicht entsprochen haben oder wir haben zuviel, zu vielerlei oder solche Speisen miteinander gegessen, die einander widerstreiten, so dass im Verdauungsgang lähmende oder giftige Stoffe entstehen, die unser Denkenswesen im Gehirn mehr oder weniger ausschalten, und wir keinen klaren Gedanken fassen können.

Um solcher Verunreinigung, die ganz ohne, ja, gegen unsern Willen eintritt, vorzubeugen, sollten wir regelmäßig einmal in der Woche morgens nüchtern 1 Zehe Knoblauch und 1 Messerspitze Cayenne-Pfeffer einnehmen. Wir schälen die Knoblauchzehe, schneiden sie der Länge nach auf, geben den Cayenne-Pfeffer darauf, spülen den Mund mit Wasser, nehmen dreimal tiefe Atemzüge und nach jeder Einatmung einen Schluck Wasser und verkauen und verschlucken die Knoblauchzehe mit dem Cayenne-Pfeffer. Dann bleiben wir nüchtern, wenigstens für die nächsten, besser aber 24 Stunden, essen und trinken also nichts. Nur bei sehr harter körperlicher Arbeit mögen wir früher etwas genießen, wenn sich wirklich Hunger meldet.

Dieses kleine Mittel stärkt Magen und Darm außerordentlich, besonders wenn wir nicht die Gewohnheit haben, die Speisen regelmäßig zu pfeffern oder scharf zu würzen, und hält die Verdauung in Ordnung, so dass sich der Körper leicht aller Abfallstoffe entledigt und rein hält.

Im Altertum machten unsere Vorfahren regelmäßig einmal in der Woche von diesem Reinigungsmittel Gebrauch, um sich von äußeren Einflüssen und negativen Zuständen freizuhalten und stets für die Anregungen der inneren Stimme des Herzens empfänglich und sich des Erfolgs und Fortschritts sicher zu sein. Sie bestimmten den Freitag als den Tag der Reinigung und des Fastens. Mit den Naturgesetzen waren sie wohlvertraut und hatten sich durch Erfahrung und Beobachtung überzeugt, dass 1 Tag der Enthaltung von Nahrung in jeder Woche der menschlichen Natur entspricht und ihr behilflich ist, sich von Stufe zu Stufe zu vervollkommnen.

Wir können uns als wöchentlichen Fasttag auch einen anderen Tag wählen, etwa den Sonntag. Denn es gibt kein Gesetz, das uns an einen bestimmten Tag binden könnte, um Fortschritte zu machen. Wir sind nicht eines bestimmten Tages wegen geschaffen worden oder hier auf dieser Erde in die Erscheinung getreten, sondern jeder Tag hat nach unserm freien Willen und unserer freien Wahl als Mittel zur Erreichung unserer Zwecke zu dienen. Der von uns bestimmte Tag ist für uns der richtige Tag.

Manche Menschen und ritualistische Bekenntnisse meinen, man halte einen Fasttag, wenn man an diesem Tag kein Tierfleisch isst. Das ist aber kein Fasten und noch nicht einmal Diäthalten. Denn Diäthalten heißt, sich bestimmte Speisen wählen, die unserem Temperament und unserm gegenwärtigen Zustand entsprechen. Fasten aber heißt, sich für eine gewisse Zeit aller Nahrung enthalten.

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Wenn es uns ernstlich um unsere Gesundheit zu tun ist, sei es, um sie wiederzugewinnen, zu erhalten oder zu erweitern, so ist uns das Fasten die beste Hilfe. Solange uns die Gesundheit fehlt, fehlt uns die Lebensfreude und fehlt uns die Lebensfreude, so fehlt uns das Glück. Auf wieviel Wegen sucht der Mensch das Glück zu erjagen! Es gibt aber kein Glück, solange nicht die Gesundheit da ist.

Fehlt uns die Gesundheit, so sind wir im Zustand der Krankheit, die eine Einheit ist und dadurch verursacht wird, dass wir die Naturgesetze übertreten haben. Die Natur ist aber nicht nachträglich, sondern jederzeit bereit, alles Wiedergutzumachen und Irrtümer und Fehler auszugleichen, wenn wir sie nur einladen und ihr beistehen, ihre Arbeit zu tun.

...

Die Zeit, die man sich selbst zum Fasten auswählt, ist in jedem Fall die richtige Zeit. Aber bei übermäßiger Hitze oder Kälte, also im Hochsommer und im strengen Winter, ist das Fasten härter; zu solchen Zeiten muss man beim Fasten den Körper besonders sorgfältig pflegen. Die besten Zeiten zum Fasten sind die Zeit vor Frühlingsanfang, die sogenannte Fastenzeit, und dann der frühe Herbst.

Bevor wir ein längeres Fasten auf uns nehmen, sollten wir uns schon mit dieser Fastenordnung genau vertraut gemacht haben und durch mehrere kurze Fasten von 36 Stunden bis zu 3 Tagen gegangen sein, um die nötigen praktischen Erfahrungen zu sammeln. Haben wir uns einmal im kleinen die guten Wirkungen des Fastens bewiesen, so macht sich von selbst die Neigung in uns rege, kürzere oder längere Fasten durchzuführen, besonders vor Ostern in der Fastenzeit und beim Wechsel der Jahreszeiten.

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Die 3 wichtigsten Dinge eines Fastenganges sind der reingehaltene Darm, die Atemübungen und das Fastenbrechen, d.h. die Beendigung des Fastens. Wenn wir ein Fasten brechen, müssen wir den Verstand gebrauchen, uns beherrschen und die richtigen Nahrungsmittel wählen, die zwar nahrhaft, aber auch zugleich ausscheidend sind.

Wer unmittelbar nach dem Fasten gedankenlos in gieriges Essen verfällt und ungeeignete Nahrungsmittel wählt, bringt sich nicht nur um den Segen des Fastens, sondern schadet sogar seiner Gesundheit. Wir müssen deshalb wissen, wie und mit welchen Nahrungsmitteln wir das Fasten zu brechen haben.

...

Führt man das Fasten und besonders das längere Fasten nach den Angaben in dieser Broschüre durch, werden vor allem die Darmreinigung gründlich durchgeführt und regelmäßig mehrmals täglich Atemübungen gemacht, ist das vernünftige Fastenbrechen leicht. Wird der Darm nicht richtig gereinigt, kommt es häufig zu „Heißhungerattacken“. Ursache hierfür sind Parasiten, Pilze, Bakterien, etc., die sich in die im Darm verbleibenden Kotreste zurückziehen und dort überleben. Sobald nun wieder Nahrung zugeführt wird, werden diese Schmarotzer aktiv, zehren die zugeführten Nährstoffe auf, vermehren sich und erzeugen eine Nervenreizung, die die Selbstbeherrschung schwächt und den Menschen zu immer neuer Nahrungsaufnahme „zwingt“.

Um dies zu vermeiden, kann man während des Fastens oder im Anschluss daran, verschiedene „Anti-Parasitenkuren“ durchführen:

...

Aus dem Inhalt: Der wöchentliche Fasttag - Fasten als Volkssitte - Die beste Zeit zum Fasten - Vorbereitung auf das Fasten - Der Ort des Fastens - Der Entschluß zum Fasten - Das Fastenbrechen, die Beendigung des Fastens - Ratschläge zur Frühjahrsfastenzeit - Agar-Agar, die „Alternative" zum Fasten - Fasten-Andachten - Das Wichtigste in Kürze - Was tun, wenn der Heißhunger kommt?

Die Broschüre "FASTEN" (28 Seiten DIN A5) ist für 2.- Euro (zzgl. Porto) erhältlich - E-Mail: Wassermann@Mazdaznan.de oder Lichtweg@Mazdaznan.de

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.17 - 2005.01.27

Liebe Mazdaznan Freunde!

Mazdaznan-Österreich lädt Sie herzlich zum Internationalen Mazdaznan Freundes und Familientreffen vom

Sonntag 31. 7. 2005 bis Sonntag 7. 8. 2005 (7 Nächte) ein.

"Treffen wir uns in den Bergen" im Herzen Österreichs, in dieser wunderbaren Landschaft um das Vermächtnis der jahrtausende alten Mazdaznan-Lehre gemeinsam erleben zu können.

Erleben sie hier, im Herzen Österreichs unter gleich gesinnten Mazdaznan-Freunden aus aller Welt, eine wunderschöne, harmonische und ereignisreiche Woche.

Gemeinsam wollen wir atmen, üben, singen, viele interessante Vorträge hören und auch wird genügend Zeit bleiben um unsere freundschaftlichen Beziehungen pflegen zu können.

Dieses Familientreffen wollen wir unter das Motto stellen:

"Unsere Leben im Rhythmus der Jahreszeiten."

Mazdaznan beinhaltet eine Fülle von Informationen und Möglichkeiten, um unser Leben gesünder, naturnaher, erfolgreicher und schöner im Rhythmus der Natur gestalten zu können.

Jeden Tag wollen wir 2 Monate des Jahres erarbeiten um wieder neue Anregungen, Motivation und Kraft für den Alltag zu schöpfen, um Mazdaznan nicht nur zu kennen sondern auch besser leben zu können.

Wenn sie vielleicht selbst Lust haben sich aktiv an der Gestaltung eines Programmpunktes zu beteiligen, möchten wir sie bitten dies gleich auf dem Anmeldeabschnitt zu vermerken.

Wenn sie uns Ihren komplett ausgearbeiteten Vortrag 4 Wochen vorher zuschicken, können wir ihn evtl. in andere Sprachen übersetzen, um die Dolmetscherarbeit während des Treffens zu erleichtern.

Damit wir auch die wunderschöne Berglandschaft genießen können sind zwei halbtags Wanderungen geplant.

Außerdem wollen wir einen Ausflug nach Salzbug machen. Wir werden Schloss Hellbrunn und die Wasserspiele besuchen, auf den Mönchsberg hinauf fahren und das Geburtshaus Mozarts besuchen nur um einige der Sehenswürdigkeiten zu nennen die diese wunderbare Stadt bietet. Auch für unsere Kleinen und deren Eltern soll diese Woche ein schönes Erlebnis werden. Darum haben wir zwei Kindergärtnerinnen engagiert, die unsere Kinder betreuen werden.

Das Hotel "Freunde der Natur" liegt in einen kleinen Ort Spital am Pyhrn mitten im Grünen, umgeben von Bergen.

Spital am Pyhrn liegt sehr zentral, die Autobahn führt daran vorbei, hat einen eigenen Bahnhof und ist nur eine Stunde vom Linzer Flughafen Hörsching entfernt. Für Gäste die mit dem Flugzeug anreisen werden wir versuchen einen Transfer nach Spital am Pyhrn zu organisieren. Vom Bahnhof werden die Gäste vom Hotel abgeholt.

Spital am Pyhrn hält viele Erholungsmöglichkeiten wie Wandern, Radfahren, Klettern und Schwimmen im 10 km entfernten Gleinkersee oder im Hallenbad bereit. Nehmen sie sich doch Zeit um ein paar Tage vor oder nach dem Treffen noch Urlaub zu machen. Auch hier gewährt das Hotel unseren Gästen der Familienwoche einen Sonderpreis. Bis zum 11. 8. 2005 können Sie noch im Hotel wohnen, danach müssten sie in eine nahe liegende Pension umziehen, weil ab da unser Hotel wieder total ausgebucht ist. http://www.oberoesterreich.at/hotel.freunde.der.natur und http://www.tiscover.com/hotel.freunde.der.natur

Das Treffen beginnt am Sonntag 31. 7. 2005 um 18. 00 Uhr mit dem Abendessen. Abreise ist am Sonntag 7. 8. 2005 nach den Mittagessen.

Wir können folgende Gesamtpreise pro Person für 7 Nächte Vollpension, Programm, Wanderungen und Ausflug anbieten, alle Zimmer mit Dusche und WC.

Im Doppelzimmer 375,- €
Im Einzelzimmer 440,- €
Kinder unter 6 Jahren frei
Kinder 6 bis 9 Jahre 130,- €
Kinder 9 bis 14 Jahre 170,- €
Im 4er Zimmer mit anderen 325,- €
Im Zelt 290,- €

Anmeldungen möglichst bis Ende Mai 2005.
Anreise und Wegbeschreibung zum Hotel werden Ihnen mit der Anmeldebestätigung im Juni 2005 zugesendet.
Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Beate Plangger - Kontakt über Wassermann@Mazdaznan.de

Auf ein Wiedersehen in Österreich! - Mit Freudigkeit im Herzen Ihre Österreichischen Freunde

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.16 - 2004.12.15

Liebe Mazdaznan Freunde!

Endlich erhältlich! Neuerscheinung: - MAZDAZNAN-Gegenwartsmenschen

Auszug aus dem Buch:

Jeder denkende Mensch sieht sich eines Tages vor die Frage gestellt, inwieweit er mit der Unendlichkeit und der unendlichen Gotteswelt verwandt ist. Deshalb kommt uns die Mazdaznan-Philosophie zu Hilfe und erschließt uns die Gotterkenntnis, indem sie uns darauf aufmerksam macht, daß das Ego, die Entität, Wesenheit oder Individualität eines jeden von uns zur Zeit der Empfängnis erscheint und sich in dem luftlosen Bläschen offenbart, das inmitten des Nukleus des befruchteten Eies ganz für sich allein steht und das wirkliche Leben enthält, das den Menschen ausmacht.

Die Wissenschaftler haben das mit einer wortreichen Begründung zurückgewiesen, haben aber keinen Gegenbeweis geliefert. Deshalb stellte Mazdaznan sie vor die Wahl, entweder den Standpunkt der Mazdaznan-Philosophie anzuerkennen oder den Gegenbeweis zu erbringen, infolgedessen war die Wissenschaft gezwungen, Untersuchungen anzustellen, und tat es auch in dem Glauben, Mazdaznan zu widerlegen, hat sich aber in ihrem eigenen Netz gefangen.

Schon um 1917 photographierten die Wissenschaftler der bedeutendsten Universität Englands mit Hilfe von Vergrößerungsgläsern und immer weiteren Vergrößerungen den embryonalen Lebenskeim oder Nukleus und fanden dabei, daß das vergrößerte luftlose Bläschen des Nukleus wie ein photographisches Negativ das genaue Abbild der Person zeigte, wie sie dem Äußeren nach wird, wenn sie das Alter der Reife etwa zwischen 21 und 25 Jahren erreicht, also nicht wie ein Kind, auch nicht gealtert, sondern in jugendlicher Reife.

So hat die Wissenschaft, anstatt Mazdaznan zu widerlegen, einen Beweis für Mazdaznan erbracht. Zwar wollte die Wissenschaft das Ergebnis ihrer Untersuchungen abschwächen, indem sie behauptete, das Bild in dem luftlosen Bläschen sei das Ergebnis der neunmonatigen Entwicklungsperiode während der Schwangerschaft. Aber Mazdaznan hat das widerlegt und darauf aufmerksam gemacht, daß das bei der Empfängnis erscheinende luftlose Bläschen in unverändertem Zustand bleibt und im Verlauf der Entwicklung der innerste Punkt des Herzens wird.

Diese wundersame Tatsache rief ungeheueres Interesse in der ganzen wissenschaftlichen Welt hervor, wurde aber, obwohl veröffentlicht, nicht in weitere Kreise gebracht, solange noch eingehende wissenschaftliche Untersuchungen in Gang waren, weil man immer noch damit rechnete, daß das negative Abbild der Person vielleicht während der Schwangerschaft oder der Reife- und Entwicklungszeit ganz verschwinden oder wenigstens seine Gestalt verändern würde.

Schließlich haben aber die weiteren Untersuchungen des Herzens an Erwachsenen unter starker Vergrößerung der linken, fünften, hinteren Herzkammer in einem luftlosen Bläschen dasselbe Bildnis der Person in jugendlicher Reife gefunden, das schon im Augenblick der Empfängnis im luftlosen Bläschen erkennbar war und offenbar das Werden der Person leitete und überwachte. Daraus ergibt sich zum mindesten der Schluß, daß dieses Lebensbild unzerstörbar sein muß und in der Materie oder im Stofflichen, weder seinen Anfang, noch sein Ende haben kann.

Dadurch sind wir nun gezwungen, anders und neu zu denken und die Idee der Wissenschaft fallen zu lassen, daß das, was die Geisteskraft des Menschen ausmacht, im Kopf stecke. Es entsteht sofort eine ganz andere Denkweise; wir verfolgen andere Pläne und fangen an einzusehen: „Mit unserer Macht ist nichts getan!“

Suchen Sie noch Weihnachtsgeschenke?

Hier geht's zur Homepage mit weiteren Informationen: MAZDAZNAN-Gegenwartsmenschen

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.15 - 2004.10.02

Liebe Mazdaznan Freunde!

Ich wollte Ihnen schon länger mal wieder schreiben und stieß dabei auf ein paar schöne Zeilen die die Mazdaznan-Ernährungskunde wohl am ehesten beschreibt. Damit hoffe ich, alle die noch keine Erfahrung mit der Mazdaznan Kochkunst haben, auf diesen "Schatz" der Mazdaznan Grundlagenliteratur aufmerksam zu machen.

Aus dem Vorwort der Mazdaznan-Ernährungskunde und Kochbuch

Die in der Mazdaznan-Ernährungskunde veröffentlichten einfachen, natürlichen und wissenschaftlich begründeten Regeln entsprechen dem, was Mazdaznan seit Jahrtausenden lehrt; sie sind von Dr. O. Z. A. Hanish nur den gegenwärtigen Verhältnissen gemäß so gefasst und erläutert worden, dass alle, die guten Willens sind, die Bedeutung und den Wert der Mazdaznan-Ernährungskunde erkennen können und sich auch angeregt fühlen werden, Versuche in der einen oder anderen Beziehung anzustellen, um sich selbst die Richtigkeit der einzelnen Regeln zu beweisen.

Viele fortschrittlich denkende Einzelne haben das auch schon getan und viele fortschrittliche Vereinigungen und Geschäftsleute haben diese und jene Regel in ihr Programm aufgenommen und dadurch zur Verbreitung und Anerkennung vieler Regeln beigetragen. Infolgedessen ist es allen wirklich nach Fortschritt und Entwicklung strebenden Menschen bereits klar geworden, dass die durch Dr. O. Z. A. Hanish wiedererweckten Mazdaznan-Ernährungsregeln sowohl der Gesundheit und Entwicklung des Einzelnen dienen als auch einem ganzen Volk, ja, der ganzen Menschheit den Weg zu friedlichen Zuständen, erfolgreichem Schaffen und einer höheren Kulturstufe bahnen.

Obwohl dadurch das Schrifttum zur Ernährungsfrage gewaltig angewachsen ist und sogar viele Tageszeitungen sich mit einer fortschrittlichen Ernährungsweise befassen, erscheint es doch immer wieder und immer noch nötig, das Augenmerk aller Suchenden auf das Grundsätzliche zu lenken, wie es in der Mazdaznan-Ernährungskunde dargelegt wird, weil die allermeisten Schriftsteller mehr oder weniger nur ihre persönlichen Erfahrungen oder Ansichten zum Besten geben, die wohl für ihren besonderen Fall ihre Richtigkeit haben mögen, aber keine Allgemeingültigkeit für sich in Anspruch nehmen können. Deshalb ist es nötig, dass die Mazdaznan-Ernährungkunde weiter verbreitet wird.

Das Mazdaznan-Kochbuch ist die praktische Ergänzung zur Mazdaznan-Ernährungskunde und hat das Interesse weiter Kreise gefunden und vielen den Weg zur praktischen Erprobung der Ernährungskunde geebnet hat.

Den Müttern wird es an Hand des Kochbuchs leicht fallen, aus allen Vorschlägen die für die Familie am besten geeigneten auszuwählen und schließlich Variationen zu erfinden, die auf die besonderen Verhältnisse der Familie Rücksicht nehmen und allen individuellen Bedürfnissen der Familienmitglieder gerecht werden, so dass das Familienleben gesund und harmonisch verläuft.

Die alleinstehenden Selbstverpfleger werden an Hand des Kochbuches rasch zu der Überzeugung kommen, dass sie sich leicht und schnell einfache und billige Gerichte und, wenn gewünscht, auch eine reiche, bekömmliche Mahlzeit richten können, ohne dabei auf unüberwindliche Schwierigkeiten zu stoßen, und werden dabei gesundheitlich und ökonomisch besser fahren, als wenn ihre Speisen von bezahlten Händen zubereitet werden.

Auch die Verpflegung ganzer Tischgesellschaften und festlicher Versammlungen nach dem Kochbuch bietet keine Schwierigkeiten, weil dabei naturgemäß auf die Jahreszeiten Rücksicht genommen wird, so dass alle Teilnehmer zufriedengestellt und von der Mahlzeit nicht beschwert, sondern im Gegenteil angeregt werden, die Feststimmung bis zum Schluss ohne Missklang gewahrt bleibt und auch niemand unangenehme Nachwehen zu fürchten braucht.

Würden die für die öffentliche Gesundheitsfürsorge verantwortlichen Kreise die Anregungen des Kochbuches aufgreifen und wenigstens dafür sorgen, dass ein ungetriebenes Vollkornbrot für den Allgemeingebrauch hergestellt und bereit gehalten wird und dass in Anstalten, Heimen, Krankenhäusern und dergleichen, wo große Personenkreise zu verpflegen sind, reine Pflanzenkost im Sinne des Kochbuches verabreicht wird, würden sich der Gesundheitszustand, die Leistungsfähigkeit, die Arbeitsfreudigkeit und die moralische Haltung des ganzen Volkes in kurzer Zeit so offensichtlich heben, dass es alle Erwartungen überträfe.

So möge auch dieses Werk in der neuen Fassung allen Vorwärtsstrebenden zur Höherentwicklung und Entfaltung neuer Geisteskräfte dienen! - Dr. Otto Rauth

Die neue Ausgabe 2004 jetzt in Hardcover mit Fadenbindung zu besseren Verwendung in der Küche.

MAZDAZNAN - Literatur

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.14 - 2004.07.05

Liebe Mazdaznan Freunde!

Was haben wir zu entwickeln?

Wir streben nach Erweiterung unseres Wissens und unserer Erkenntnis auf allen Gebieten der Materie und müssen deshalb auch wissen, daß wir dafür auch unsere Körperlichkeit weiter zu entwickeln haben.

Denn nicht der Geist bedarf der Entwicklung, weil er der Zustand der Entwicklung oder der Entwicklungstrieb ist.

Auch die Seele braucht keine Entwicklung oder Kultur, weil sie ein Vermittlungszustand zwischen Geist und Gehirn ist und deshalb in sich selbst besteht.

Ebensowenig bedarf das Gesinn in der Zirbel der Entwicklung oder Kultur, weil es ein Vermittlungszustand gegenüber den Gehirnintelligenzen und dem Denkenswesen ist.

Wohl aber muß der Körper, der die Hülle oder das Gehäuse für alles das ist, was in seinem Inneren webt und schafft, in Ordnung gehalten, gehegt, gepflegt, kultiviert, entwickelt, verfeinert, erhöht oder vergeistigt werden.

Soweit in unserem Körper Ordnung ist, weil wir die Naturgesetze anerkennen und innehalten, sind wir im richtigen Fahrwasser und von Tag zu Tag offenbaren sich uns die Mittel und Wege, die wir benutzen sollen, um uns des Lebens zu erfreuen. Wir brauchen nur das Wenige und Einfache zu befolgen, was uns das Mazdaznan-Entwicklungssystem aufzeigt. Wir dürfen uns nicht einreden, daß es sich bei uns um einen besonders schweren Fall handle. Nein, alle Fälle sind höchst einfach. Komplizierte Fälle gibt es nur insoweit, als wir sie uns kompliziert denken. Gerade die einfachen Mittel erzielen wunderbare Erfolge, wenn wir sie verständig anbringen und wissenschaftlich gebrauchen.

Daher werden sich alle Fragen, die in uns auftauchen und die sich bis in die Unendlichkeit erstrecken, mit zunehmender Entwicklung von selbst lösen. Um sich die Entwicklung zu erleichtern, machen wir uns mit der Atem-, Ernährungs-, Drüsen- und Wiedergeburtskunde vertraut, damit wir selbst auf gleichen Linien denken lernen. Aus dem Lernen müssen wir dazu übergehen, uns zu erziehen, und an die Erziehung reiht sich die Entwicklung. Dann wird uns das Selbstbewußtsein und die Selbsterkenntnis oder eine Klarheit nach der anderen.

Wenn wir auch den Wert der rhythmischen Atemübungen nicht sogleich begreifen können, sie deshalb noch nicht durchführen und uns vor uns selbst damit entschuldigen, daß wir nicht die Zeit dafür aufbringen können, so sollten wir doch wenigstens abends vor dem Einschlafen einen Versuch machen, die Macht des Atems zu erfahren, und sie uns zu beweisen.

Nachdem wir uns niedergelegt haben, sind wir immer noch einige Minuten wach, bis wir einschlafen. Diese Minuten können wir ohne weitere Umstände ausnutzen, um herauszufinden wie lange wir ausatmen können. Wir folgen der Ausatmung im Gedanken und zählen dabei bis 12, 24, 36, 48, 60 usw., bevor wir wieder einatmen. Das wiederholen wir mehrmals oder solange, bis wir darüber einschlafen.

Befolgen wir das Abend für Abend und begleiten wir den Ausatmungsstrom mit dem Gedanken, dann erwacht allmählich unser Interesse am Atmen, weil die subjektive Seite des Gesinnes in der Zirbel über Nacht unseren Gedankenfaden da aufnimmt, wo ihn die objektive Seite des Gesinnes tagsüber nicht weiter ausspinnen konnte, und weil wir schon nach einigen Nächten bemerken, daß wir morgens viel erfrischter erwachen, klarer denken, weniger Furcht und Zweifel und um so mehr Zuversicht und Selbstvertrauen haben.

Nach einigen Wochen erkennen wir die Macht des Atems, fangen an, uns für die rhythmischen Atemübungen zu interessieren und werden gleichzeitig die unfertigen Ideen und Meinungen los, die uns täglich in ihren Bann zogen oder verfolgten.

Die ganze Menschheit leidet geradezu unter einer Art Verfolgungswahn, weil alle die unfertigen Ideen, Ansichten und Meinungen immer wieder im Gedächtnis auftauchen, beständig wiederholt werden, dabei ihre teuflische Suggestion ausüben und in der Nacht wie ein Alp auf dem Herzen liegen. Das alles werden wir los, wenn wir Abend für Abend diese einfache Aushauch-Übung gewissenhaft befolgen und mit dem Gedanken dabei sind.

Die subjektive Seite des Gesinnes in der Zirbel entwickelt sich dann immer mehr, wir hören auf, einseitig zu denken und zu handeln, der Erfolg ist mit uns bei allen unseren Unternehmungen, wir gelangen allmählich in den Zustand der Ausgleichung unserer beiden Naturen oder der Religion und fühlen uns eins mit dem großen Ganzen.

Zusammengestellt aus MAZDAZNAN-Die neue Zivilisation

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.13 - 2004.06.09

Liebe Mazdaznan Freunde!

Sie alle kennen den Spruch: "Was Du nicht willst das man Dir tut, das füg' auch keinem andern zu!"

Dies gilt für die "negative Tat".

In einem Mazdaznan Buch habe ich nun den "positiveren Gedanken" gefunden:

Alles was wir uns selbst wünschen, sollten wir auch allen anderen wünschen. Wünschen wir uns Kraft und Gesundheit, dann sollten wir das gleiche allen anderen wünschen, damit es von allen Seiten auf uns reflektiere. Erst dann dürfen wir erwarten, dass wir zunehmen an Kraft und Gesundheit. Wenn ich etwas nur für mich selbst wünsche, wird mir keine Erweiterung, kein Segen, sondern es wird mir zum Fluche werden.

Ich muss Freudigkeit und Glückseligkeit in jedem in meiner Umgebung sehen, dann wird mir das gleiche reflektiv oder kollektiv in größerem Maße. Wenn wir Misserfolg haben in einer Beziehung, dann kommt es daher, dass wir anderen den Erfolg nicht gönnten, den wir selbst haben wollten.

Das gilt aber nicht nur für materielle Dinge, sondern auch für unsere Fähigkeiten, Gaben und Talente. Ich muss sie anderen wünschen und sie in anderen verwirklicht sehen und anerkennen, so dass ich davon umgeben bin oder geradezu darein eingekleidet werde.

Wir müssen lernen, jedem und allen Gutes zu wünschen, und zwar ohne Unterschied. Ziehen wir aber Grenzen, dann begrenzen wir uns selbst. Deshalb gelten unsere Segenswünsche der ganzen Welt und je mehr sie sich verwirklichen, umso mehr Segen strahlt auf uns zurück. Wünsche ich jedem, dass er eine Goldader finde, dann finde ich auch die meine. Gleiches zieht Gleiches an. Ich wünsche nicht nur für mich allein Gottes Liebe, sondern für alle und umso mehr wird sie mir zuteil. Denn sie ist unendlich und unbegrenzt.

Sorge für den heutigen Tag! Denn jeder Tag bietet dir besondere Möglichkeiten an, deren Segnungen für dich bereit stehen, wenn du sie wahrnimmst! Erfülle deine täglichen Pflichten mit Lust und Liebe, ohne nach einem augenblicklichen Lohn oder Nutzen zu fragen! Denn gewissenhafte Pflichterfüllung trägt in sich schon den Lohn der Zufriedenheit, aus der Tag für Tag neue Segnungen strömen.

Erblicke in jedem Tag eine Gelegenheit, deine Fähigkeiten, Gaben und Talente anzubringen! Dann ist 'Freude am Dasein' dein Teil. Wo es sich aber um deine Freudigkeit und Glückseligkeit handelt, darfst du dich nicht zurückhalten lassen und darfst auch nicht schwanken und zweifeln. Denn auf deine Fähigkeiten, Gaben und Talente kannst du dich verlassen, da sie dein Eigentum sind.

Bis zum nächsten Newsletter!
Mit Freudigkeit im Herzen,
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.12 - 2004.05.23

Kaffee-Klatsch: Kleiner Kaffee in Raten putscht besser

Die folgende Agenturmeldung ging vor einigen Tagen über die Presseticker: "Kleiner Kaffee in Raten putscht besser“. Eine scheinbare wissenschaftliche Neuigkeit, die jedoch lediglich eine neue wissenschaftliche Bestätigung für die Lebenswissenschaft Mazdaznan ist:

Experten der Universität von Chicago haben festgestellt, dass Kaffee in geringen Dosen, mehrfach über den Tag verteilt, besser wach hält als in großen Mengen am Morgen getrunken, berichten die Forscher im Fachmagazin Sleep. Die getesteten Probanden, die über 28,5 Stunden wach bleiben mussten, bestätigten die Theorie. Die kleinen regelmäßig zugeführten Mengen an Koffein werden vom Schlafzentrum im Gehirn wesentlich besser aufgenommen und verarbeitet.

“Schon Paracelsus sprach davon, dass die Dosis entscheidend ist. Und Hippokrates verwies darauf die Ernährung als Heilmittel zu verstehen. Leider werden heutzutage, jedoch immer mehr die Heilmittel als Nahrungsmittel verstanden (Stichwort: Nahrungsergänzungsmittelindustrie). Dabei regiert die Vorstellung, dass der Stoff das Entscheidende für die Wirksamkeit eines Mittels sei. Durch alle unsere Lebenstätigkeiten, insbesondere so langweiligen wie Essen, Verdauen, Atmen, usw. beeinflussen wir ständig unseren Körper und Geist. Genau deshalb beginnt eine Lebenswissenschaft mit diesen Selbstverständlichkeiten. Ähnlich ist die oben genannte Meldung, mit einer Empfehlung aus den Gesundheitswinken (1), wo stark verdünnter, in homöopathischer Dosierung, gelegentlich getrunkener Kaffee der Verdauung auf die Sprünge hilft und die Ausscheidung anregt:

"Dem einen verhilft dazu der Kaffee; er nimmt dann am besten am Morgen 2 Tassen sehr heißen, hocharomatischen, aber sehr dünnen Kaffee.“

Oder auch als Trinkkur empfohlen:

"Nimmt man morgens ein wenig Kaffee und abends ein wenig Kräutertee für längere Zeit und in homöopathischen Mengen, dann wirkt es kurmäßig. Nimmt man zuviel oder zu starken Kaffee, dann regt er das Herz auf und richtet Schaden an.“

Es gibt jedoch leider auch Zeitgenossen, die solche Angaben schnell missverstehen, sodass sich dann solche >Anregungsmittel< schnell in >>Reizmittel<< verwandeln und sie sich dann wundern warum sie trotz all ihrer Übungen nicht weiter kommen. Dabei ist es fast gleich ob es sich um Kaffee, Vitamine oder den Alkohol im Wein handelt.

In Herrliberg sprach dies 1925 der Begründer der Mazdaznan-Bewegung deutlich an:

Frage: "Warum, wenn sie doch ihre Übungen befolgen und auch in der Diät sich's genau nehmen? Warum ist es, dass sie bloß zu einem gewissen Grade sich entwickeln und dann kommt ein Stillstand?“

Antwort: "Weil sie immer noch zu starke Reizmittel gebrauchen. Es kann ja sein, der Kaffee ist zu stark, oder er wird immer noch gekocht; der Tee ist zu stark, und man lässt ihn sogar aufkochen; zu viele schwere Schokoladen werden gegessen, oder Kakao wird schwer getrunken; wir trinken vielleicht oder gebrauchen vielleicht noch zu viel Sahne oder zu viel Butter in unserer Kocherei; vielleicht genießen wir alkoholische Getränke; vielleicht rauchen wir. … Ja, wir alle entwickeln uns. Gewiss, wir entwickeln uns, aber immer nur bis zu einem gewissen Grade, und dann hört's auf, was bedeutet, dass man alles dieses aufgeben muss.“

Wie in der Atemkunde erläutert wird, ist Mazdaznan keine Abstinenz-Wissenschaft:

"Das Aufgeben des Fleisches allein macht nicht gesund, ebenso wenig wie Abstinenz vor Torheit schützt und wie Schlaflosigkeit und Nervosität durch Vermeidung von Kaffee und Tee allein geheilt werden. Auch als Vegetarier kann man erkranken.“

Ein dogmatisches Verständnis ist jedoch auch Unwissenheit, wie in der oben genannten Vortragsreihe von 1925 ausgeführt wird:

Anwender: "Ja, ich hab's auch gelernt, aber zu gleicher Zeit ist es mir gekommen, nachdem ich gewisse Zeit gewisse Regeln befolgte, da ist mir so manches klarer geworden."

Besserwisser: "Was, und Sie trinken Kaffee zum Frühstück? Wissen Sie nicht, dass das reizend ist? ist doch eine Narkose; ist ja doch Gift! Bedenken Sie doch nur; was, Sie schlucken Gift! Das dürfen Sie doch nicht! …"

Dr. Hanish: "Warum wollen wir ihm eigentlich immerfort Ideen eintrichtern. Das macht man nicht …. Also immer wieder sieht man, dass man nicht soweit gekommen ist, um selbst zu denken. Man wirft bloß mit den Ideen anderer herum; denn so man seine eigenen Gedanken erfasst hat, dann sieht man nicht auf andere.“

Doch zurück zur eingangs erwähnten wissenschaftlichen Bestätigung. Die Forscher der Studie erläutern dabei auch einige Teilerkenntnisse:

"Nach den Untersuchungen des Schlafforschers James Wyatt vom Rush University Medical Center in Chicago, der auch an der Harvard Medical School tätig ist, ist in vorangegangenen Studien zum Thema Schlafen ein wesentlicher Faktor vernachlässigt worden.

'In regelmäßigen Abständen wird während des Schlafes das Hormon Melatonin ausgeschüttet. Ein zweites selbstregelndes System, bei dem der Botenstoff Adenosin eine Rolle spielt, begünstigt den Schlaf ebenso', so Wyatt.

Längere Wachphasen werden durch die vermehrte Ausschüttung dieses Botenstoffs beeinflusst. Die beiden unterschiedlichen Systeme hemmen sich jedoch gegenseitig. Koffein verhindert die Aktivierung des Adenosin-Kreislaufs. Wenn nun die Koffeinmenge im Körper parallel zur Adenosinmenge ansteigt, wird die Müdigkeit erfolgreich bekämpft, nimmt die Forschergruppe von Wyatt an.“

Kurz zusammengefasst: Koffein wirkt auf viele verschiedene Botenstoffe (Hormone). Zwei (Melantonin und Adenosin) davon sind für den Schlaf-Wachzyklus zuständig. Die dosierte Art der Koffeinaufnahme hat bessere Wirkung. Das ist auch der Vorteil der Guaranasamen, deren Koffein gleichmäßiger und schonender an den Körper abgegeben wird.

Nach aller Theorie, abschließend noch für die Praxis folgender >>alter Kaffee<< aus den Gesundheitswinken (1):

"Wenn sich auch mancher wundern mag, so ändert das nichts an der Tatsache, daß kalter, schwarzer Kaffee eins der besten Anregungsmittel ist. Nimmt man alle 15 Minuten 1 Teelöffel kalten, schwarzen Kaffee, aber nicht mehr, dann fühlt man sich schon nach kurzer Zeit angeregt. Anregen ist aber nicht so viel wie reizen, sondern man bekommt dadurch das Gefühl der Entspannung und Gelassenheit und schläft schließlich ein, weil die Natur während des Schlafens verschiedenes ordnen will.“

Mit Freudigkeit im Herzen,
Ekkehart Jenetzky

(1) MAZDAZNAN-Gesundheitswinke


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.11 - 2004.03.29

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Haben Sie mal Lust zu einem Mazdaznan Seminar?

„Übung macht den Meister!“
Mit der Wassermann-Arbeitsgemeinschaft kreuz und quer durch das „MAZDAZNAN-Übungs-ABC“ mit
* Atem-, Drüsen- und Harmonie-Übungen
* Entspannungs-, Lockerungs-, Nerven- u. Wirbelsäulenübungen
* Vorträge zu den Themen:
Atmung, Ernährung, Naturheilkunde, Männer- und Frauenpflege (Wiedergeburtskunde), Selbstdiagnostik, Nadelung, etc..
* Kochen und Backen in der Mazdaznan-Küche (Theorie + Praxis, nur in d. NDL)
* Wandern, Entspannen und Gedankenaustausch
* Übungen für und mit Kindern. Zu Hause, in Schule und Kindergarten.
* Mit Kinderbetreuung
* Rücken-/Nervenbehandlungen von Frau Birgit Anlauf-Herrmann (Extra Berechnung)

Keine Seminargebühr!
Teilnahme nur nach Anmeldung! Begrenzte Teilnehmerzahl!
Info + Anmeldung: Wassermann Arbeitsgemeinschaft Wassermann@Mazdaznan.de

Mazdaznan-Arbeitskreis - Kinder und Erziehung
Themenvorschläge:
* Kindergesundheit und -heilkunde * Vorgeburtliche Erziehung * Kinderernährung * Atemübungen mit Kindern * Pädagogik * Übungen in Kindergarten+Schule etc.. Interessierte Teilnehmer können Ihre Erkenntnisse gleich praktisch mit den Kindern erproben.
Zielsetzung: Umsetzung der Mazdaznan-Heilkunde, -Ernährung, -Übungen etc. für Kinder zu Hause, im Kindergarten und in der Schule.
Interessenten wenden sich bitte direkt an: Wassermann@Mazdaznan.de

„Jungbrunnen"
Die unvergessliche Kurwoche mit der „großen Knoblauchkur", Entsäuerung und Entschlackung, Nervenstärkung durch Atmung und Rückenbehandlung, Übungen, Vorträge und vieles mehr. Ein MAZDAZNAN-Seminar der Lichtweg-Arbeitegemeinschaft - Aktiv-Kurlaub der besonderen Art: was kann ICH tun um gesund zu bleiben oder zu werden?! Hilfe zur Selbsthilfe mit einfachen Kuren, die jeder leicht erlernen kann. Die Wasser des Lebens werden aktiviert und mit Energie geladen. Theorie und Praxis zum erlernen und für die tägliche Anwendung! Für Anfänger, Fortgeschrittene und auch Therapeuten.

Keine Seminargebühr!
Teilnahme nur nach Anmeldung! Begrenzte Teilnehmerzahl!
Info + Anmeldung: Lichtweg Arbeitsgemeinschaft - Lichtweg@Mazdaznan.de

„Zarathursta-Tage"
* Üben, wie vor 10-tausend Jahren; nicht nur alt-modisch, sondern uralt-modisch und gleichzeitig top-aktuell, mehr denn je!
* Atemkultur des Zarathustra: das älteste und zugleich umfassendste Trainingssystem für den ganzheitlichen Atem. Atemtraining für die Gesundheit, für die 12 Sinne und für unsere geistige Entwicklung.
* Kaukasischer Yoga: Training von Körper, Seele und Geist.
* Ägyptische Übungen: Üben, wie die Pharaonen vor 7000 Jahren
* Drüsen-Übungen: Anregung des gesamten Hormonsystems in uns; Hormonkur hausgemacht!
* Harmonie-Übungen: Verbindung von Körper, Seele und Geist mit den Schwingungen des Lebens.
* Hilfe zur Selbsthilfe: Was kann ich tun, um gesund zu bleiben, zu werden. Praktische Durchführung ausgewählter Kuren und Erklärungen zu den Zusammenhängen und Hintergründen.
* Menschheitsgeschichte: Woher stammen wir und was ist unsere Aufgabe? Gemeinsamkeiten und Ursprung der Weltreligionen.

Keine Seminargebühr!
Teilnahme nur nach Anmeldung! Begrenzte Teilnehmerzahl!
Info + Anmeldung: Lichtweg Arbeitsgemeinschaft - Lichtweg@Mazdaznan.de


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