MAZDAZNAN-Newsletter-Archiv von Nr. 10 bis Nr. 1 
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MAZDAZNAN-Newsletter Nr.10 - 2004.03.12

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

"Was ist Krankheit?" und "Was ist eigentlich Gesundheit?"

Die Mazdaznan Lehre gibt uns hierzu die nötige Aufklärung und gibt uns die einfachen Mittel in die Hand, womit wir unsere Krankheit beseitigen und unsere Gesundheit stärken können.

Gesund zu sein, ist für den Menschen nicht etwa eine Großtat oder eine besondere Errungenschaft, sondern nur der Beweis, daß sich sein Körperwesen in natürlicher Verfassung befindet.

Die meisten Menschen untergraben ihre Gesundheit durch ihre unnatürliche Lebensweise. Andere wieder haben gleich zu Beginn ihres Lebens einen schlechten Anfang gehabt und eine schwache Gesundheit mitbekommen. Aber ob so oder anders, für niemand besteht ein Zwang, krank zu sein oder zu bleiben, weil Gesundheit das Geburtsrecht des Menschen und Glückseligkeit seine Berufung ist. Niemand zwingt uns, zeitlebens eine Last mit uns herumzuschleppen, gleichviel ob wir sie uns selbst auferlegten oder ob sie uns von andern aufgebürdet worden ist. Denn der Mensch hat die Macht des freien Willens und der freien Wahl.

Es ist wahr, in manchen Fällen ist die Wahl nicht leicht und der Entschluß schwer und häufig sind Opfer notwendig, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Aber es ist gesünder, in Frieden ein Stück trockenes Brot zu essen, als sich an reichbesetzter Tafel Höllenqualen anzuessen. Alle Leiden kommen uns dadurch, daß wir uns entweder äußeren Einflüssen überlassen oder die Naturgesetze nicht kennen und daher nicht beachten.

Aber in beiden Fällen haben wir die freie Wahl, uns zu entschließen und zu entscheiden. Sind Unkenntnis und Unwissenheit die Ursache, so brauchen wir nur unser Wissen zu erweitern und die Gesetze im offenen Buche der Natur zu studieren, um den Leidenszustand zu beheben. Sind äußere Einflüsse die Ursache, so haben wir die Macht, uns solchen Peitschenhieben zu entziehen. Wir brauchen nur unsere Gedankenrichtung zu ändern und unsere Gedankenwellen in fortschrittliche Bahnen zu lenken.

Gesund werden und bleiben erfordert also keinen großen Kraft- oder Kapitalaufwand, sondern nur gesunden Menschenverstand und guten Willen, dem Körper durch Atmung, Ernährung und Pflege soviel Aufmerksamkeit zu schenken, daß die Organe ungestört arbeiten und die Intelligenzen die Leitung behalten können. Dann bleiben wir nicht nur bei Kräften, sondern sammeln beständig Goldkörner der Weisheit und Perlen der Wahrheit und das Leben wird schöner und die Welt besser von Tag zu Tag, weil wir darin leben, da wir dem Zeitalter einen neuen fortschrittlichen, höheren Gedanken aufprägen.

Nur die Selbstheilung von innen heraus kann uns zu dauernder Gesundheit verhelfen, weil dadurch die Ursache der Krankheit beseitigt wird, während eine Heilbehandlung durch andere niemals die Ursache der Krankheit behebt und auch gar nicht beheben kann. Äußerliche Heilversuche mögen die Lebenskraft des Kranken vielleicht eine Zeitlang anregen und ihn über die Krankheit hinwegtäuschen, aber früher oder später wird die Krankheit, wenn auch vielleicht in anderer Gestalt, wiedererscheinen, und zwar in stärkerem Maße.

Der Arzt, der mit unverständlichen Krankheitsnamen oder ähnlichen Mitteln das Gehirn des Kranken beeinflusst, regt damit zwar dessen Gehirntätigkeit an, so dass der Kranke in anderer Richtung denkt, seine Stimmung ändert, sich vielleicht sogar erhebt und geheilt erscheint. Aber es handelt sich hierbei nur um eine äußerliche Beeinflussung, die sich rächt, weil sie so stark auf das unbewusste Generv des Kranken wirkt, dass dessen magnetische Atmosphäre geschwächt wird, von der die Erhaltung der Gesundheit abhängt.

Der Mensch muss sich also selbst in die Hand nehmen und die Ursachen zur Krankheit, die er selbst gesetzt hat, auch selbst wieder beseitigen und kann das auch, sobald er erkennt, dass alle Heilkraft in ihm selbst vorhanden ist und nur eingesetzt zu werden braucht.

Es gibt auch nicht viele Krankheiten, sondern nur eine, die sich in verschiedenen Formen äußert. Krankheit ist eine Einheit und muss daher, unabhängig von ihrer Form, einer Heilkraft zugänglich sein. Dieses grundlegende Mittel ist der Atem. Man muss also einen Kranken zu besserer und tieferer Atmung verhelfen, wenn er es nicht von sich aus tut. Der Atem schafft allen Unrat aus dem Körper hinaus, bringt das Denkenswesen in Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen, fordert keine Opfer und kostet uns nichts. Wir brauchen ihn nur anzuwenden und er hilft uns von innen heraus, alle Krankheitsursachen zu beseitigen.

Ist der Kranke einigermaßen bei Bewusstsein, so hält man ihn an, seinen Atem zu erweitern, und übt es mit ihm gemeinsam von Zeit zu Zeit. Zuerst nimmt er den Vier-Sekunden-Atem, atmet also ein 1, 2, 3, 4 und aus 1, 2, 3, 4. Nachdem er das dreimal gemacht hat, erweitert er das Zählen auf 5 und springt dann auf 7. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, dass er mehr aus- als einatmet. Dann atmet er für 1 Sekunde ein und für 7 Sekunden aus, dann wieder 1 Sekunde ein und für 9, 10, 12, 15, 21 Sekunden aus. Jetzt sagt er, weiter könne er nicht. Dann muss man seine Brust erhöhen, aber nicht etwa dadurch, dass man ihm noch ein Kissen unter den Kopf legt, sondern indem man das Kopfkissen wegnimmt. Dadurch kommt der Brustkorb höher und das Ausatmen fällt ihm leichter.

Dann fängt man wieder von vorn an mit den verlängerten Ausatmungen und steigt von 1 ein und 7 aus allmählich auf 1 ein und 7 mal 7 oder 49 aus. Je höher er das Ausatmen bringt, umso mehr Elementarien setzen sich an und helfen die Genesung herbeizuführen. Wenn er bei 49 meint, es ginge wirklich nicht weiter, muss er es doch versuchen und kann schließlich auch den Unterleib immer noch mehr einziehen beim Ausatmen, und zwar umso leichter je entspannter und gelassener er ist.

Je mehr sich der Unterleib einzieht, umso mehr können sich die Rippen spreizen, bis sie sich auf eine gewisse Weise erzittern. Dieses Erzittern bewirkt, dass sich Ätherströme aus den Drüsen in das Gehirn ergießen, den Sinnen freien Lauf geben und im Kranken ein Gefühl des inneren Glücks und der inneren Freudigkeit hervorrufen. Sein Zustand bessert sich dann in wenigen Tagen zusehends und schließlich steht er auf, nicht nur gesund, sondern stärker, kräftiger, beweglicher und klarer denkend als je zuvor.

Eine höhere Erkenntnis ist ihm geworden, nicht nur bezüglich seines Körpers und der Vorgänge darin, sondern auch bezüglich seiner ganzen Umgebung. Umso froher wird er nun ein neues Leben anfangen und was er bisher als eine Krankheit bezeichnete, war ihm nur ein weiterer Wendepunkt in seinem Leben. Nachdem er seine Talente viele Jahre lang in einer Richtung einseitig ausgenutzt hatte, wird er sie nun in einer anderen Weise anbringen und sich dadurch erweitern. Sollte er aber nach Jahren wieder vor einem ähnlichen Wendepunkt stehen, so weiß er, was er zu tun hat.

Nun gibt es aber sehr viele Kranke, die nicht bettlägerig sind, und noch mehr, die sich gar nicht bewusst sind, dass sie krank sind. Auch alle diese können sich mittels des Atems heilen und in der gleichen Weise verfahren.

Zusammengestellt aus der "Mazdaznan Atem- und Gesundheitskunde".

Dieses unschätzbare Buch sollte jede Frau und jeder Mann egal welchen Alters besitzen, lesen, studieren und die darin beschriebenen Übungen und Anwendungen gewissenhaft durchführen. Denn die "Mazdaznan Atem- und Gesundheitskunde" ist eine wahre Schatzkammer für alle die gesund werden wollen und für alle die ihr Leben zu größerer Freude führen wollen.

Jetzt erhältlich in der günstigen und praktischen Taschenbuch-Ausgabe (388 S.) mit vielen Zeichnungen die die einzelnen Übungen veranschaulichen. Für nur 16.- Euro erhalten Sie diese Ausgabe mit Goldprägung.

MAZDAZNAN-Atem- und Gesundheitskunde

Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.09 - 2003.12.19

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Beim Stöbern in der umfangreichen Mazdaznan Literatur, fand ich ein paar sehr interessante Abschnitte über die Weihnachtszeit, die ich Ihnen hier zusammen gestellt habe.

Haben Sie eigentlich schon alle Weihnachtsgeschenke?
Wie wäre es denn mit einem Mazdaznan-Buch? Gerade in den kalten Wintertagen liest doch jeder gerne!
Meine Empfehlung wäre zum Beispiel das Buch "Monatsratschläge", an dem sich der Beschenkte das ganze Jahr hindurch erfreut.
Ratschläge für Gesundheit und Ernährung von Januar bis Dezember! - Mazdaznan Monatsratschläge

--- Auszug aus den "Mazdaznan-Monatsratschlägen --- Im Dezember --- Allgemeinbefinden

Kommst du ermüdet von der Tagesarbeit oder einer Reise heim, so nimm ein kurzes heißes Bad, halte eine einfache Mahlzeit und überlasse dich für einige Stunden einem geruhsamen Schlaf, aus dem du erfrischt erwachst, sodaß du mit neuen Kräften deiner Arbeit nachgehen kannst. Bist du häufigem Wechsel zwischen Kalt und Warm ausgesetzt, so nimm täglich 2 heiße Fußbäder von je 10 Minuten. Kommst du aus Nässe und Kälte heim, so wechsle die Kleidung und du wirst dich wohl fühlen und vor Krankheit geschützt sein.

Fühlst du dich nicht so wohl, wie du möchtest, ohne daß dir eine bestimmte Ursache bewußt wird, so trinke 1 Glas heißes Wasser mit 1 Teelöffel doppeltkohlensaurem Natron, nimm 1/4 Stunde später 1 geschlagenes Eiweiß und dann erst eine kleine, aber gut zusammengestellte Mahlzeit.

Bei allgemeiner Schwäche nimm mehrere Tage hintereinander morgens nüchtern 1 Teelöffel Weinsteinpulver in 1 Glas heißem Wasser, rühre um, lasse einen Augenblick absetzen und trinke nur das klare Wasser vom Satz ab.

Bist du im Zweifel, ob die Beschwerden im Darm oder in der Lunge sitzen, so nimm 3 Tage lang reichlich Olivenöl ein, verzichte eine Zeitlang ganz auf Früchte und halte dich an Wurzelgemüse aller Art.

Immer, wenn du nicht sicher bist, was dir fehlt, ändere sofort deine Ernährungsweise, lasse alle Erzeugnisse des Hühnerhofes und der Molkerei, vor allem Eier, Butter und Käse, und auch Obst beiseite. Wähle dir einige Gemüse zu einem gemischten Salat und einige zum Dünsten im eigenen Saft oder zum Backen. Verzichte auf alle Brotwaren und nimm dafür rohe Getreideflocken oder Gerichte aus ganzen Körnern.

Von Löwenzahn, Salbei oder Wermut mache dir Tee, versüße ihn mit Honig oder Ahornsirup, gib etwas Zitronensaft hinzu und trinke davon morgens und abends kleine Mengen. Dann wird sich manches Übel nicht wieder melden, mit dem du schon fast gerechnet hattest.

Versorge deine Hausapotheke mit den gebräuchlichsten Hausmitteln, besonders mit den seit alters bewährten Kräutern und Naturölen, nicht nur um sie für den Notfall bereit zu haben, sondern auch um sie öfters als Vorbeugungsmittel zu gebrauchen.

Als Vorbeugungsmittel für die Verdauung nimm vor jeder Mahlzeit 6 bis 12 Senfkörner und trinke nach der Mahlzeit 1 Tasse Ingwertee mit Zitronensaft. Hör auf, Gemüse und Obst in Wasser zu kochen, weil dich dann schon geringere Mengen zufrieden stellen, die besser verdaut und ausgenutzt werden und dir deshalb keine Beschwerden machen.

Mit Leckereien aller Art, Puddings, Fruchttorten und süßen Getränken sei vorsichtig. Süßigkeiten untergraben die Gesundheit. In jedem Falle ist es gut, auf „Desinfektion“ bedacht zu sein. Das wichtigste Desinfektionsmittel für den ganzen Organismus ist das australische Eukalyptusöl. Nimmt man es in kleinen Mengen von 3 bis 5 Tropfen fünfmal täglich, so regt es das Herz wohltätig an, desinfiziert Magen und Darm und entfernt Würmer und andere Parasiten. Nimmt man 3 bis 21 Tage lang morgens nüchtern einige Tropfen in 1 Glas heißem Wasser, so werden die Schleimhäute gereinigt, angeregt und abwehrkräftig gemacht.

Apfelsinen sind am heilsamsten 2 Wochen vor Weihnachten bis Ende Januar und dann erst wieder im Juli und August. Apfelsinensaft, mit Zitronensaft vermischt, tut allen Temperamenten gut und ist für manche noch wirksamer, wenn er mit heißem destillierten Wasser verdünnt wird. Neuzeitliche Kinder brauchen Apfelsinensaft schon vom 6. Monate an.

Granatäpfel, Kakis und Mangos sind noch am Markt und sehr wertvoll. Aber man sei mäßig und mache sich nur hin und wieder Festtage damit. 1 Granatapfel an einem Tage hilft den Blutumlauf verbessern. Will man als aktiv-nervöses Temperament eine Kur damit machen, dann nimmt man 3 Wochen lang vor jeder Mahlzeit etwas reinen Saft und nach diesen 3 Wochen nur noch einmal täglich und nicht länger als bis Februar.

Zu einer Kur gegen Blutarmut und Bleichsucht erhitzt man den Saft im Wasserbad und vermischt ihn mit Sahne oder man läßt auf den reinen erhitzten Saft je 1 Eßlöffel Haferflocken und Agar-Agar, mit süßer Sahne verrührt, folgen; hält man sich gleichzeitig an Ziegenmilch und Pinienkerne so kommt der Erfolg umso rascher.

Gegen allgemeine Schwäche nehme man 10 Tage lang kalten oder geeisten Granatapfelsaft, halte dann 1 Woche lang sehr knappe Diät und lasse nochmals 10 Tage mit Granatapfelsaft Folgen. Der Saft von 1 Granatapfel am Morgen, 1 Kaki mittags und der Saft einer halben Pampelmuse abends werden das Gesinn in der Zirbel so wecken, daß es dir neue Erkenntnisse erschließt; kehre die Reihenfolge täglich um in diesem Monat.

Guavas regeln, wenn sie frisch und reif zum Frühstück und zum Abendmahl genommen werden, die Darmtätigkeit und heilen Verstopfung. Dünstet man sie im eigenen Saft, dann sind sie von unschätzbarem Werte gegen nervöse Verdauungsstörungen. Die Erdbeer-Guava dient mehr dem Materiellen, die Ananas-Guava mehr dem Spirituellen und dem Intellektuellen. Eingemacht verlieren sie den Heilwert.

Kakis sind nervenstärkend, wenn man eine vor jeder Mahlzeit ißt; die Haut muß immer entfernt werden. Sind sie vollreif und geeist, wirken sie auf Nieren und Blase. Sind sie weich und zart, wirken sie auf den Darm. Sind sie halbzart und halbhart, so wirken sie blutreinigend und klären die Hautfarbe. Richtet man sie mit Sahne an, sind sie heilsam gegen Leberschwellungen und Gelbsucht.

Mangos beleben die Drüsen, besonders die Nebennieren und die Keimdrüsen. Man bescheidet sich mit einer Frucht täglich.

--- Rezept aus der "Mazdaznan Ernährungskunde und Kochbuch" ---

Frucht-Kuchen 1 - (6kg Rezept für Großfamilien, bzw. für Vorratshaltung)

Zerkleinere auf der Gemüsemühle 2500 Gramm entkernte Rosinen, 1000 Gramm Korinthen, je 500 Gramm Feigen und Zitronat, je 250 Gramm kandierte Apfelsinenschalen und Kirschen und 50 Gramm kandierten Ingwer, mische alles gründlich und würze mit 1 Teelöffel Zimt. Rühre 500 Gramm geklärte Butter schaumig und gib 500 Gramm Mehl hinzu. Schlage 16 Eiweiß zu Schnee und 16 Eigelb mit 500 Gramm Staubzucker schaumig. Rühre in das Eigelb abwechselnd je 1 Esslöffel Eiweißschnee und Mehlmischung und bearbeite den Teig tüchtig, füge die Früchte und 2 Tassen Trauben- oder Obstsaft hinzu, mische alles gründlich, gib die Masse in gut geölte Backformen und backe 2 Stunden in mäßiger Ofenhitze. Setzt man dem Trauben- oder Obstsaft etwas alten Kognak zu, so wird der Kuchen noch schmackhafter und haltbarer. Wickle ihn, nachdem er erkaltet ist, in Wachspapier und bewahre ihn in gut schließenden Blechdosen auf. Er hält sich sehr lange frisch und wird je älter desto besser.

--- Auszug aus dem "Mazdaznan-Weisheitsbuch - Für Sonntag und Werktag". --- Das Christ-Fest ---

Zur Weihnachtszeit huldigt die ganze Welt dem Einen und Allerhöchsten, den der Mensch „Gott“ nennt, und überall ertönt der Ruf:

„Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden auf Erden und den Menschen gleiches Recht!“

Auf diesem Ruf, dieser Botschaft baut sich die ganze Weisheit des Lebensgedankens auf.

„Ehre sei Gott in der Höhe!“ schließt andere Wesen und andere Gebiete von dieser Ehre aus. Nur dem Einen, den der Mensch „Gott“ nennt, kommt diese Ehre zu; nicht dem Gott, den sich die menschliche Einbildung gemacht und geschaffen hat, nicht einem Gott, der auf eine heilige Stätte beschränkt und beiseite gesetzt worden ist, sondern nur „Gott in der Höhe“, der erhaben ist über allen materiellen, minderen, niederen, unbedeutenden, objektiven, äußerlichen Dingen, nur ihm allein sei Ehre, nur er allein sei anerkannt. Er allein soll der Herr, der Führer und Ratgeber sein.

„Frieden auf Erden!“ schließt alle Zwietracht, allen Streit und allen Kampf aus; nur Frieden soll auf Erden sein. Wo ein anderer Zustand besteht oder herrscht, fehlt die Verbindung mit der großen Lebensweisheit, die kein anderes Denken, Reden und Handeln zuläßt als das, das unmittelbar auf dem Gedanken des Friedens auf Erden beruht, nicht auf einem Frieden in ferner Zukunft, in einem überirdischen Reiche oder auf anderen Planeten, während hier Krieg tobt, sondern auf dem Frieden hier auf Erden. Das ist die Botschaft, auf deren Kraft sich das ganze Lebensgebäude auf Erden aufbaut.

„Und den Menschen gleiches Recht!“ heißt gleiches Recht für alle Menschen, für die ganze Menschheit, unbekümmert um Art oder Klasse. Keinem Menschen soll das Gute vorenthalten werden. Jedem Menschen soll guter Willen, Anerkennung, Achtung und Verständnis entgegengebracht werden. Der gute Willen schließt alles ein, was nötig ist, um die Gleichberechtigung zu verwirklichen.

Setzen wir nur eins der drei Elemente Ehre, Frieden und Gleichberechtigung beiseite, dann können wir die Lebensweisheit und den Gedanken der Reinheit, Veredlung, Vervollkommnung des Lebens und des wahren Christentums nicht begreifen. Dieser dreieinige Gedanke „Ehre sei Gott, Frieden sei auf Erden, gleiches Recht sei den Menschen“ ist dem Menschen eingeboren; aber er muß ihn auf dem Wege der Wiedergeburt in sich erwecken und verwirklichen, wofür uns ein Mensch, den die Welt „Jesus Christus“ nennt, ein lebendiges Beispiel geworden ist, so daß sein Wirken den Beginn einer neuen Kulturstufe bedeutet.

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Weitere schenkenswerte Bücher finden Sie auf MAZDAZNAN - Literatur

„Fröhliche Weihnachten!“

Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.08 - 2003.09.26

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Nach der Ankündigung, ist es nun endlich soweit: Die neue Ausgabe der
MAZDAZNAN - ATEM- und GESUNDHEITSKUNDE
ist fertig gestellt.

Wer in seinem Leben schon einmal einen tiefen bewussten Atemzug genommen hat, der weiß was für ein schönes, belebendes und erfrischendes Gefühl einen überkommt - ein Gefühl das jede Zelle in unserem Körper aufatmen lässt, unserem Körper die Kraft wieder gibt und unser Gehirn wachrüttelt aus dem träumerischen Zustand in dem wir uns üblicherweise befinden.

Wer schließlich dazu übergegangen ist die Mazdaznan Atemübungen regelmäßig durchzuführen, der wird mit uns übereinstimmend sagen:

"Atem ist Leben!"
"Die Atemkunst ist das A und das O.
Atem kommt von Odem und Odem ist das Leben,
das Wiederbeleben, das Bewusstsein des Lebens, das ewig ist."

Einige Auszüge aus dem Buch:
Wer Ruhe und Geistesgegenwart bewahrt, was auch immer ihm zustoßen mag, atmet von Natur aus tiefer, voller, rhythmischer, regelmäßiger. Das ist eine Mitgift, die er seiner Mutter verdankt, die ihn unter sehr günstigem Atem empfangen hat, wenn sie sich dessen auch nicht bewusst gewesen sein mag.

Wer aber kurz, hastig und unregelmäßig atmet, verliert leicht den Kopf, fühlt sich immer unter Druck, ist nie zufrieden mit den Verhältnissen, der Umgebung und den Zeiten, hat Misserfolg in seinen Unternehmungen und leidet bald an dieser, bald an jener Krankheit. Er kann es nicht begreifen, dass jeder seines Glückes Schmied ist und sich seine Lebensbedingungen selbst zu schaffen hat.

Also muss sich jeder, dessen Atemfähigkeit gering ist, zu allererst vollere und tiefere Atemzüge angewöhnen und hierzu geeignete Übungen vornehmen, bevor er sich den rhythmischen Atemübungen zuwendet, die auf eine höhere Entwicklung zielen. Empfindet er bei dem Versuch, vollere und tiefere Atemzüge zu nehmen, Schmerz, so beweist dies, dass die Lungen nicht genügend entwickelt sind. Ein starker Brustumfang ist noch kein Beweis für gute Atmungsfähigkeit.

Sobald man sich tiefere Atemzüge angewöhnt hat, verschwinden alle Gefühle des Unbehagens, weil sich der gesamte Körperzustand bessert, der Blutumlauf normal und das Blut besser mit Sauerstoff versorgt und gereinigt wird, so dass die Nerven mehr Fluidum erzeugen und die Organe anregen, ihre Aufgaben zu erfüllen.

Durch die erste rhythmische Atemübung wollen wir uns nach und nach den Sieben-Sekunden-Atem für immer angewöhnen. Das ist der individuelle Atem gegenüber dem angeborenen oder Mutteratem, der selbst im günstigsten Falle nur drei Sekunden dauert. Ist er kürzer als drei Sekunden, dann haben wir schlechte Aussichten für unseren Aufenthalt auf dieser Erde. Der Mutteratem entspricht der Länge des Atems, den die Mutter zur Zeit der Empfängnis unterhielt. Er ist begrenzt und bestimmt die Länge des Erdendaseins, wenn er nicht durch den individuellen Atem ersetzt wird.

Die Höherentwicklung des Menschen liegt in der Richtung der Entwicklung nicht größerer Muskelkräfte, sondern größerer Denkfähigkeit und diese ist von der Atemfähigkeit abhängig.

Höhere Gedanken können nur in einem Gehirn entstehen, das von einem tiefen, vollen Atem versorgt wird. Ein kurzer Atem lässt nur kurze Gedanken aufkommen, mit denen Nervosität und Reizbarkeit parallel laufen. Die Lehren eines tiefatmenden Philosophen bleiben lebendig auch nach seinem Tode, während die blendenden Äußerungen eines kurzatmenden Politikers, wie großes Aufsehen sie auch zu seiner Zeit erregt haben mögen, mit seinem Dahinscheiden rasch in Vergessenheit versinken.

Da der Atem der Träger der dynamischen Kraft oder der Allbewegung ist, ist er es, der alles antreibt, in Bewegung setzt und in Bewegung erhält. Deshalb wird durch besseres Atmen der Blutumlauf reger, das Nervenfluidum in den Nervenzentren vermehrt und das Drüsensystem instand gesetzt, innerlich und äußerlich zu sekretieren, so dass der Mensch im Zustand der Gesundheit Zeit seines Lebens verbleiben kann und der Weg dazu jedem frei und offen steht.

...

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Bis zum nächsten Newsletter - Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.07 - 2003.07.10

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Hier folgt nun die Fortsetzung:

...
Wir können das Gebet auch während der Einatmung nur in Gedanken sprechen, dann ein zweites Mal unhörbar während der Ausatmung und zum dritten Mal hörbar während der Ausatmung. In der Reihenfolge können wir außerdem wechseln und erzielen jedes Mal eine andere Wirkung.

Zur Abwechslung im Rhythmus können wir uns auch das folgende Gebet wählen:

Öffne, o du welterhaltende Sonne, das Tor zur Wahrheit,
die durch den Glanz des blendenden Lichtes verschleiert ist!
Mildere die Ausstrahlung deiner leuchtenden Pracht,
damit ich dein wahres Wesen sehe! -
Von der Unentschlossenheit führe mich zum Entschlusse
und entschleiere die magischen Täuschungen der Erscheinungen dieser Welt,
damit ich den Pfad der Verwirklichung sehe! - Amen

Am Anfang können wir das Gebet nur bis zur Hälfte sprechen und zwischendurch einatmen, je öfter man aber ein Gebet während einer einzigen Ausatmung wiederholen kann, umso größer ist der Nutzen.

Übe solches Ausatmen oder Beten entspannt und auf den Sinn der Worte konzentriert täglich für einige Minuten und setze es fünf Wochen lang fort! Dann wirst du nicht mehr sagen, dass du schon alles weißt und dass es für dich nichts Neues mehr zu entdecken gibt. Denn deine Unfähigkeit, Neues zu entdecken und zu begreifen, fängt an zu schwinden.

Wir mögen viele Dinge wissen, können aber sehr weit davon entfernt sein, sie zu begreifen und Nutzen aus ihnen zu ziehen. Wir mögen viele und sogar überdurchschnittliche Erfahrungen im täglichen Leben gesammelt haben, können aber doch unfähig sein, uns ein richtiges Urteil darüber zu bilden. Nur zu oft fällen wir ein falsches Urteil infolge unserer Vorurteils, Eigensinnes, Stolzes oder Trotzes, womit wir uns den Eingebungen unserer Individualität im Herzen entgegenstellen, weil wir fürchten, der Außenwelt gegenüber als Sonderling zu erscheinen. Wir könnten also sehr wohl verständiger und weiser sein, wenn wir uns nicht durch falschen Stolz den besseren Weg zur inneren Überzeugung abschneiden würden.

Dadurch begrenzen wir die Tätigkeit unseres Gesinns in der Zirbel zu Gunsten der nur äußerlichen Eindrücke und unterbrechen die Verbindung zwischen der abstrakten Seite des Gesinns und dem Herzen. So geraten wir vom schmalen Weg der Ursprünglichkeit und Originalität auf die breite und bequeme Bahn des Scheines und der Äußerlichkeiten, verlaufen uns in zahllose Nebenwege und ernten Illusionen und Sinnestäuschungen. Es ist aber besser, über diese oder jene Einzelheit der Außenwelt unwissend zu erscheinen und dafür den Eingebungen und Weisungen der abstrakten Seite unseres Wesens, d.h. unserer Individualität zugänglich zu bleiben, so dass wir zu unfehlbaren Schlussfolgerungen gelangen, die sich durch den Erfolg als richtig erweisen.

Wollen wir uns von der Begrenztheit unseres Denkenswesens und von unserer Urteilsunfähigkeit befreien, dann ist und bleibt die Verlängerung der Ausatmung das einfachste und wirksamste Mittel. Es mag uns anfangs schwer scheinen und auch schwer fallen, das Vaterunser auf eine Ausatmung auszusprechen; wenn wir aber entspannt, gelassen und ergeben immer wieder einen Versuch machen, werden wir schließlich doch für unsere Ausdauer belohnt.

Die völlige Entspannung ist dabei von großem Einfluss. Merken wir irgendwo auch nur die geringste Spannung, so ändern wir unsere Stellung sogleich ein wenig. Selbst eine ganz geringfügige Änderung kann dazu führen, dass wir die Ausatmung leicht verlängern können.

Je mehr wir mit dem Gedanken bei den Übungen sind, umso eher werden wir uns auch der unterschiedlichen Wirkungen bewusst, die wir durch unterschiedlichen Rhythmus erzielen können, besonders wenn wir den Atem mit der Tonleiter in Verbindung bringen und Lieder auf den Atem singen. Jede verlängerte Ausatmung wird uns neue und erstaunliche Wirkungen offenbaren und uns noch unbekannte Schätze und Kräfte erschließen.

In höheren Lagen ist die Luft trocken und balsamisch und angefüllt mit salpetersauren Elementen und Sauerstoff, so dass sie ohne Anstrengung der Lungenmuskeln durch die Lungen strömt. Infolgedessen braucht man der Einatmung keine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Umso mehr muss man aber auf die Ausatmung achten; andernfalls geraten die nervös-aktiv Veranlagten in nervöse Gereiztheit.

In den niederen Lagen enthält die Luft reichlich Wasserstoff. Infolgedessen ist das Einatmen trotz der Gegenwart von Sauerstoff beschwerlich und erfordert eine ziemliche Kraftleistung der Lungenmuskeln. Dagegen fällt das Ausatmen leicht, obwohl unbewussterweise dabei meist Muskeldruck angewandt wird.

Auf die Temperamentveranlagung kommt viel an. Bei manchen Temperamenten ist die Nerventätigkeit besser, bei anderen dagegen der Blutumlauf. Der eine verlegt sich mehr auf das Einatmen, der andere mehr auf das Ausatmen. Gewisse Temperamente eignen sich das rhythmische Atmen leicht an, unabhängig von der höheren oder tieferen Lage; andere wiederum brauchen einen Klima- und Höhenwechsel, bevor sich die Lungen an das rhythmische Atmen gewöhnen.

Aber in jedem Fall muss in höheren Lagen von den nervös-aktiven Temperamenten die Ausatmung mehr beachtet werden. Die Lungen sollten alle 3 Stunden oder fünfmal am Tag gründlich geleert werden. Macht man sich das zur Regel, dann kann sich das Blut rein halten und das Nervensystem bleibt in der Lage, die Tätigkeit der Ganglien oder Nervenknoten aufrecht zu erhalten, wovon das geistige Gleichgewicht abhängt.

Setzt man sich aber höhere Ziele, dann müssen wir der körperlich-objektiven und auch der geistig-abstrakten Seite unseres Wesens mehr Aufmerksamkeit schenken. Wollen wir das Denkvermögen auf eine höhere Stufe führen und die noch schlummernden Mächte und Kräfte wecken, dann erfordert die Einatmung mehr Berücksichtigung, unabhängig von den klimatischen Verhältnissen, und wir müssen bei allen unseren Atemübungen den Gedanken auf den Atemstrom und den Atemrhythmus verlegen.

Für körperliches Wachstum achtet man mehr auf die Ausatmung, für geistige Entwicklung mehr auf die Einatmung und um Inspirationen durch den Atem zu erhalten, muss man den Gedanken auf die Atemzüge und auf die Atempausen lenken.

Alles ist im Keim enthalten,
Stilles Wachstum ein Entfalten,
Leises Auseinanderrücken,
Dass sich einzeln könne schmücken,
Was zusammen war geschoben. -
Wie am Stängel stets nach oben
Blüt' um Blüte rücket weiter,
Sieh' es an und lern' es heiter,
Zu entwickeln, zu entfalten,
Was im Herzen ist enthalten. -

Gedicht von Friedrich Rückert

Die neue Ausgabe der "Mazdaznan - Atem- und Gesundheitskunde" wird in Kürze erscheinen!
Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.
Schreiben Sie einfach an Wassermann@Mazdaznan.de

Bis zum nächsten Newsletter - Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.06 - 2003.05.14

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Es war in letzter Zeit ein bisschen still und dieser Newsletter ließ etwas auf sich warten.

Aber das Warten hat sich gelohnt!

Exklusiv für die Bezieher des Mazdaznan-Newsletters veröffentlichen wir hier einen Auszug aus der neuen Ausgabe der Mazdaznan - Atem- und Gesundheitskunde.

Mir bleibt dazu nur noch zu sagen: "Der Atem ist der Schlüssel zur Entwicklung!"

"Es gibt kein Wachstum und keinen Fortschritt außer wir ergeben uns der Atemwissenschaft und der bewussten Atempflege."

--- Atmen ---

Mit dem ersten Atemzug beginnt unser Erdenleben und dann folgt ein Atemzug auf den anderen, um uns am Leben zu erhalten, das Leben auszudehnen und zu erweitern. Dann muss uns der Atem offenbar etwas Belebendes vermitteln oder uns mit etwas Belebendem bereichern.

Ja, was atmen wir eigentlich? Manche sagen: „Wir atmen Luft.“ Was ist Luft? Das, was uns umgibt, was wir aber nicht sehen. Jedoch fühlen wir, dass in diesem Unsichtbaren Kräfte und Mächte enthalten sind, die uns durch die Atmung zugute kommen und die wir stillschweigend in das Wort „Luft“ einschließen, ohne uns weiter Rechenschaft über den Gehalt dieser Luft zu geben.

Indem wir diese Luft einziehen, ziehen wir alle darin enthaltenen Elemente an unser Wesen, die das Ergebnis der Teilbarkeit des Atoms sind und in uns neue Teilungen und dadurch neue Elemente hervorrufen. Diese Teilung und Neuschaffung setzt sich gesetzmäßig fort, so dass schließlich so viele Gruppen und Klassen von Elementen entstehen, dass sie das Leben in allen Teilen unseres Körpers aufrechterhalten und erweitern.

Wollten wir die Elemente einzeln kennen lernen, fänden wir schließlich, dass sie alle demselben atomistischen Urprinzip oder Zustand entsprungen sind und sich nur durch ihren Schwingungsgrad unterscheiden, in dem das Verhältnis zwischen dem atomistischen und ätherischen Zustand zum Ausdruck kommt. Es genügt also für uns zu wissen, dass wir mit jedem Atemzug alles an uns ziehen, was uns umgibt und dem Leben eine erweiterte oder neue Gestalt geben kann.

Soweit unser Lungengewebe aufgeschlossen und empfänglich ist, lagern sich die eingeatmeten Elemente darin ab und werden durch den Druck des Zwerchfells veranlasst, in die beiden Lungenfelle und das Herzfell überzutreten. Hier werden die Elemente konvertiert oder so umgewandelt, dass sie in das Venenblut übergehen können und dieses in Arterienblut verwandeln. Vollzieht sich dieser Vorgang durch die Atmung vollkommen und verlustlos, dann sind und bleiben wir im Zustand der Entwicklung.

Bei den meisten Menschen ist aber die Konverte oder Umwandlung der Elemente in den drei Fellen und auch schon die Ablagerung der eingeatmeten Elemente ungenügend, weil die Lungenmuskeln nicht ausreichend entwickelt sind, so dass es ihnen an Kraft fehlt, und weil außerdem das Zwerchfell nicht angehalten wird, den Druck gegen die Lungenfelle auszuüben, der notwendig ist, um die Konverte der Elemente herbeizuführen. Dann muss die Entwicklung zum Stillstand kommen. Wir mögen trotzdem körperlich gesund und bei Kräften bleiben; aber die geistige Entwicklung ist gehemmt.

Befinden wir uns in dieser Lage und wollen wir sie ändern, so gibt es nur einen Weg: Wir müssen die bewusste Atempflege aufnehmen und geeignete Atemübungen durchführen. Die Mazdaznan-Atemkunde weist jedem den Weg. Selbst wenn schon alles Notwendige über die Bedeutung und den Wert des Atems gesagt worden wäre, gibt es doch immer neue Anwendungsweisen und Anwendungsgebiete.

Wer meint, er wisse schon alles, hat von Natur aus eine gut arbeitende Lunge, ist deshalb anderen in vielen Dingen voraus, bemerkt aber nicht, dass er ihnen in vielen anderen Dingen nachsteht. Deshalb gibt er auch nichts darum, sich zum Atmen zu erziehen. Aber auch eine große Stimme verlangt Übung und Pflege, wenn sie Nutzen bringen soll. Pflege und Übung können sogar eine schwache und unsichere Stimme stärken und festigen und ihr Lieblichkeit verleihen.

Die Pflege und Übung des Atems kommt nicht nur der Stimme zugute, sondern weckt auch schlummernde Gehirnzellen und erweitert dadurch das Denkenswesen. Denn Lunge und Gehirn stehen in Wechselbeziehung zueinander. Je besser die Lungen die eingeatmeten Elemente umwandeln, umso regsamer und leistungsfähiger wird das Gehirn. Ist die Lunge schwach oder dehnt sie sich ungenügend aus, so erhalten die Gehirnzellen zu wenig Anregung und leisten dementsprechend wenig. Ist aber die Lunge mit allen Gehirngruppen harmonisch verbunden, dann entspringt dem Gehirn der zur gegenwärtigen Zeit bestmögliche Gedanke, der uns Nutzen bringt.

Das erste und einfachste, was wir üben und lernen müssen, ist das Ausatmen. Das ist keine neue Entdeckung, sondern eine uralte Erkenntnis. Schon Jesus verwies seine Jünger auf das Ausatmen. Sie hatten sich vorher Johannes dem Täufer angeschlossen gehabt, der sie gelehrt hatte, gewisse Sprüche oder Gebete ausatmend zu sprechen. Deshalb fragten sie den Heiland: „Willst du uns nicht auch ein Gebet lehren?“ Und er lehrte sie ein Gebet, das sie „ohne Unterlass“, d. h. auf eine Ausatmung beten oder sprechen sollten. Also können wir vom „Vaterunser“ nur eine gute Wirkung erwarten, wenn wir es auf eine einzige Ausatmung aussprechen; denn dann erst entleeren sich die Lungen vollständig.

Erst wenn die Lungen vollständig entleert worden sind, ist ein voller Einatmungszug möglich. Verhelfen uns die Gebete dazu, dann ist kein Grund zu erkennen, warum wir nicht beten sollten. Gerade die Leute, die sagen, über das Beten seien sie längst hinaus, bitten und betteln am meisten, dass ihnen noch dieses und jenes auf Erden zuteil werde.

Wir sind über das Beten durchaus noch nicht hinaus, sondern müssen im Gegenteil zugeben, dass wir mit all unserem Pessimismus und Materialismus nichts vorwärts geschafft haben.

Alle Errungenschaften, deren wir uns erfreuen, sind uns durch Offenbarungen geworden, also durch Menschen, die überzeugt waren, dass die ewigwirkende Gottesintelligenz in ihnen rege ist. Wenn uns auch bisher noch nicht alles nur Denkbare durch das Beten offenbar gemacht worden ist, so müssen wir uns doch gegenüber der ewigwirkenden Gottesintelligenz empfänglich machen, müssen gewillt sein, dass sie sich durch uns offenbart, so dass wir neue Wege erkennen und einschlagen, die uns zur Fülle des Lebens und zur Glückseligkeit führen.

Deshalb müssen wir beten, gerade jetzt müssen wir es und je mehr wir an Jahren zunehmen und in die Gesetze der Natur und die Prinzipien der Unendlichkeit eindringen, umso mehr müssen wir beten, um uns von allen angeborenen Irrtümern der Vergangenheit zu befreien und uns der Fülle der Gegenwart bewußt zu werden. Durch das Aussprechen der Gebete auf eine Ausatmung erlangen Körper und Geist die Freiheit, die Voraussetzung für die Erkenntnis der Wahrheit ist.

Also wollen wir das Vaterunser „ohne Unterlass“ beten, wie es Jesus empfohlen hat. Wenn wir uns aber an den Worten stoßen, so wählen wir uns einen anderen Spruch von derselben Länge und mit demselben Rhythmus. Erst sprechen wir das Vaterunser einmal auf eine Ausatmung, später zweimal und schließlich sogar dreimal hintereinander auf eine Ausatmung.

Beim Ausatmen bleibt die Brust gehoben und soll sich nicht bewegen, sondern es handelt sich darum, dass sich die Lungen innerhalb der Brust frei bewegen, ausdehnen und zusammenziehen. Wir brauchen das Gebet nicht laut zu sprechen; es genügt sogar, dass wir es in Gedanken sprechen, wenn wir uns nur beim Ausatmen der Länge und des Rhythmus bewußt bleiben.

Es kommt nicht darauf an, ob wir hörbar oder unhörbar beten, da es sich im Wesentlichen um das lange Ausatmen handelt. Aber auch wenn wir unhörbar beten, können wir die Worte mit der Zunge und den Lippen formen und den Gedanken auf die Worte verlegen. Dann werden die Worte wie ein Echo im Gehirn vernehmbar, selbst wenn sie für andere unhörbar sind, und werden im Gehirn Eindrücke machen und Wirkungen auslösen, die auf andere Weise nicht erzielt werden können. Gleichzeitig gewinnen wir Kontrolle über die Stimme.

Unser Vater, der du bist im Frieden, dein Namen erschalle!
Dein Reich komme! Dein Willen geschehe auf Erden wie im Himmel! -
Spende uns heute dein Wort und gedenke nicht unserer Fehler,
wie auch wir woll'n vergeben unseren Beleidigern!
Führe uns durch die Versuchung und befreie uns vom Irrtum! Sei dem so!

Wenn wir dieses Gebet schon ganz auf eine Ausatmung sprechen können und will uns dabei der Atem ausgehen, ehe wir das Gebet beendet haben, dann schließen wir die Lippen für einen Augenblick, und sind in der Lage, weiter zu beten oder auszuatmen, ohne neu eingeatmet zu haben.

Wir können das Gebet auch während der Einatmung nur in Gedanken sprechen, dann ein zweites Mal unhörbar während der Ausatmung und zum dritten Mal hörbar während der Ausatmung. In der Reihenfolge können wir außerdem wechseln und erzielen jedes Mal eine andere Wirkung.

Fortsetzung folgt...

Vorbestellungen zur neuen Ausgabe der Mazdaznan - Atem- und Gesundheitskunde werden bereits entgegengenommen.
Schreiben Sie einfach an Wassermann@Mazdaznan.de

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Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.05 - 2003.03.10

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Ratschläge eines Experten
"Tief atmen erhält gesund"
von John Frazier

"In meiner Jugend", sagte der vierundsiebzigjährige William P. Knowles, "haben wir noch richtig geatmet, weil wir tüchtig arbeiten mußten. Die Männer sägten Holz, luden Heu auf oder hoben Gräben aus. Die Frauen wuschen die Wäsche noch mit der Hand und schrubbten die Fußböden. Jeder war viel auf den Beinen. Man brauchte sich nicht erst draußen Bewegung zu machen - man hatte sie einfach. Heute sitzen wir meist den ganzen Tag. Deshalb müssen wir uns umstellen und die Kunst sinnvoller Atemführung lernen."

Seit 1936 hat Atem-Knowles, wie man ihn manchmal nennt, rund hunderttausend Menschen beigebracht, ihre Lungen richtig zu gebrauchen. Größtenteils hat er das durch Lehrbriefe getan, doch daneben hat er noch seine Londoner Praxis, wo er schwierige Fälle persönlich behandelt, unter anderem auch mit Hilfe von Schaubildern über Atemtechnik.

Ich suchte Knowles auf, weil mich die begeisterten Schilderungen von Leuten beeindruckt hatten, denen er geholfen hatte. Ein Arzt hatte ihm geschrieben: ,,Zum erstenmal seit sieben Jahren bin ich ohne Bronchitis durch den Winter gekommen, was Ihren Atemübungen zu verdanken ist." Das war nur eine von vielen Zuschriften dieser Art.

,,Die Bestätigungen für die Hilfe, die Sie Patienten mit schlechter Atmung gebracht haben, sind höchst erfreulich", sagte ich zu Knowles. "Aber wie steht es mit uns andern ? Ich atme doch richtig. Jedenfalls bilde ich's mir ein."

,,Sie nutzen den Fassungsraum Ihrer Lunge vermutlich nur zu einem Sechstel aus", meinte er, mich mit einem Blick abschätzend.

Knowles ist von respekteinflößender Statur, gestählt und noch so rüstig, daß man ihm sein Dreivierteljahrhundert nicht ansieht, sondern ihn für zwanzig Jahre jünger hält. Seiner Rechnung nach hat er im Lauf seines Lebens 700millionenmal eingeatmet und davon nur die letzten 400 Millionen Male rationell. Die meisten Menschen, erklärte er mir, atmen vierzehn- bis achtzehnmal pro Minute flach ein und aus. Er selber kommt heute mit nur vier tiefen Atemzügen aus. Und wer seinen Ratschlägen folgt, wird ziemlich bald bloß noch acht brauchen.

"Öffnen Sie den Mund und atmen Sie ganz aus", sagte er mir. Ich tat es. "So", fuhr er fort, als ich mich fast leer fühlte, "jetzt die Lippen nach vorn wölben und pusten." Ich mußte ihm recht geben. Tatsächlich war noch viel Luft in meiner Lunge zurückgeblieben. "Und diese Rückstände", sagte er, "waren verbrauchte Luft; sie blockieren die Hohlräume der Lunge und lassen zu wenig Sauerstoff in Ihr Lungengewebe gelangen. Die Lunge kann drei Liter Luft fassen - doch als Schreibtischarbeiter nehmen Sie mit jedem Atemzug nur etwa einen halben Liter auf. Das bedeutet, daß fünf Sechstel Ihrer Lungenkapazität ungenutzt bleiben."

Die positiven Ergebnisse einer rationelleren Ausnutzung der Lunge sind laut Knowles folgende: Man fühlt sich wohler, hat mehr Energie, ermüdet weniger, schläft besser, wacht rascher auf und raucht auch - hat man sich einmal an richtiges Atmen gewöhnt - weniger oder gar nicht mehr.

"Rauchen ist gewissermaßen ein Ersatz fürs Atmen", erklärte Knowles. "Deswegen kommen die Leute auch so schwer davon los. Man inhaliert und bläst den Rauch wieder aus. Je schlechter die Atmung eines Rauchers ist, desto mehr wird er zum Rauchen neigen. Je besser er durchatmet, desto weniger raucht er. 80 Prozent meiner Schüler geben das Rauchen ganz auf oder schränken es erheblich ein."

Als Auftakt zu allen Atemübungen von Knowles soll man versuchen, die Schulterblätter so eng wie möglich im Rücken zusammenzuführen - nicht die Brust möglichst weit vorzuwölben. In der Regel drückt nämlich die Lunge mit ihrem Gewicht zu stark aufs Zwerchfell und hindert es daran, sich rhythmisch zu heben und zu senken. Zieht man aber die Schulterblätter zusammen, so weitet sich der Brustkorb.

Wenn Sie Ihre Ausatmung prüfen wollen, atmen Sie nach Knowles tief ein und lesen Sie dann laut einen Absatz dieses Artikels. Am ersten Tag probieren Sie, wie weit Sie mit einem Atemzug kommen. Versuchen Sie es am nächsten Tag wieder und erhöhen Sie allmählich die Anzahl der Zeilen, die Sie, ohne noch mal einzuatmen, herunterlesen können. Und um Ihre Leistungsfähigkeit im Ausatmen zu beurteilen, holen Sie tief Luft und probieren Sie bei weitgeöffnetem Mund (diesmal nicht mit gespitzten Lippen), ob Sie aus acht Zentimeter Entfernung ein Streichholz ausblasen können. Gelingt Ihnen das nicht, dann brauchen Sie Nachhilfeunterricht.

Knowles betont, daß gutes Ausatmen nicht nur die Lunge von Verunreinigungen befreit, die sich in ihr angesammelt haben, sondern auch das tiefe Einatmen erleichtert. Bei einer seiner Übungen muß man beim Einatmen bis 4 zählen und beim Ausatmen bis 12; das muß man dann steigern, bis man es beim Einatmen auf 7 und beim Ausatmen auf 21 bringt. Jede Teilübung ist dreimal zu wiederholen.

Ich ertappte mich dabei, daß ich auf meinen Londoner Spaziergängen Knowles' Methoden ausprobierte. Mit Erfolg! Atmen Sie zum Beispiel tief ein und halten Sie die Luft an, wenn Sie etwas Schweres heben müssen; Sie werden sehen, wieviel leichter es dann geht. Beim Treppensteigen atmen Sie immer bei zwei Stufen ein, bei den nächsten beiden aus, und Sie werden kaum außer Atem kommen. Geht Ihnen doch einmal die Luft aus, denn hecheln Sie ein paar Minuten lang wie ein Hund - und bald können Sie wieder normal atmen. Das gleiche Mittel hilft auch, wenn Ihnen kalt ist; Sie werden rasch wieder warm.

Diese Beispiele machen einige der Kraftquellen deutlich, die richtiges Atmen erschließt. Sportler kennen das Überwinden des toten Punktes, der sich bei schweren Anstrengungen einstellt. Es ist nichts anderes als die Umstellung von flacher auf tiefe Atmung. Zweck des tiefen, rhythmischen Durchatmens ist es, diese Energiereserve immer zur Verfügung zu haben.

Knowles' Atemlehre beruht auf eigenen Erfahrungen. Als junger Mann wurde er, nachdem er drei Jahre vorm Mast zur See gefahren war, in England von einem hartnäckigen Husten geplagt. Der Arzt, den er in seiner Heimatstadt Manchester aufsuchte, konnte ihm nur den Aufenthalt in einem trockneren Klima im Süden empfehlen; Dafür fehlte Knowles das Geld, und so fuhr er für einige Zeit zu einer Tante nach Montreal, die ihn zu einem Arzt mit Namen O. Z. Hanish schickte. Der meinte, die Atmung seines jungen Patienten sei offenbar nicht ganz in Ordnung.

Knowles beteuerte, seine Atmung sei genauso normal wie sein Herzschlag. Doch der Arzt wies ihn auf einen entscheidenden Unterschied hin: Unseren Herzschlag können wir nicht willkürlich regulieren, wohl aber das Arbeiten unserer Lunge. Und man kann seine Lunge nur halb und schlecht ausnutzen - oder auch rationell. Der junge Mann befolgte die Anordnungen des Arztes, lernte tief atmen, und sein Husten verschwand.

Obwohl Knowles kein Arzt ist, glaubt er doch sagen zu können, daß bei Erkrankungen der Luftwege richtiges Atmen die Beschwerden zu lindern vermag. Medizinische Erfahrungen bestätigen diese Ansicht, Bei ernsten Fehlfunktionen müssen die Atemübungen natürlich nach Vorschrift und unter Aufsicht eines Arztes gemacht werden.

Nach Knowles' Beobachtungen hat eine bessere Sauerstoffversorgung der Lunge nicht wenigen seiner Schüler bei chronischer Bronchitis Erleichterung gebracht. Und zum Emphysem, der Lungenblähung, sagt er: "Ich habe mehrfach bei meinen Schülern, darunter Dutzenden von Ärzten, eine erhebliche Besserung erlebt; viele, die schon berufsunfähig waren, konnten wieder eine normale Tätigkeit ausüben. In ähnlichem Sinne hat Dr. Albert Haas von der New Yorker Universitätsklinik über die Heilung von mehr als zwei Dritteln einer Gruppe Emphysempatienten berichtet, die weitgehend arbeitsunfähig waren. Und eine wesentliche Ergänzung seiner Therapie sind Atemübungen."

Knowles weist darauf hin, daß es gerade in unserer Zeit immer wichtiger wird, den noch in der Luft vorhandenen Sauerstoff durch richtiges Atmen rationell zu nutzen. Unsere Maschinen, sagt er, behandeln wir besser als uns selber. Er faßt seine Ansichten folgendermaßen zusammen:

"Bei unsern Autos dulden wir keine verschmutzten Benzinleitungen, schadhaften Vergaser oder ähnliche Dinge, die die Motorleistung herabsetzen. Doch die verminderte Leistungsfähigkeit unserer Organe, die auf ungenügender Sauerstoffzufuhr beruht, nehmen wir ruhig hin. Sauerstoff aber ist für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Billionen von Zellen wesentlich. Atmen wir richtig, dann sind wir auf dem Wege, gesünder und natürlicher zu leben. Es ist höchste Zeit, glaube ich, daß wir das beherzigen."

Nachdruck aus »Das Beste aus Reader's Digest«, Aprilheft 1966

Herzlichen Dank an Ekkehart Jenetzky, der diesen Artikel für die Bezieher des Newsletters zusammengestellt hat.

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Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.04 - 2003.02.15

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

E N T W I C K L U N G

Was ist Entwicklung?!?
Da gibt es die technische Entwicklung, industrielle Entwicklung, biologische Entwicklung, Menschheitsentwicklung, Gesellschaftsentwicklung, globale Entwicklung, erdgeschichtliche Entwicklung, Entwicklung des Universums ...
Mazdaznan wird oft auch "Entwicklungs-Lehre" genannt!
und warum?
Weil Mazdaznan die Mittel zur Entwicklung zeigt!
und zu welcher?
Zur SELBSTENTWICKLUNG!!!
und was ist das Mittel zur Selbstentwicklung?
der ATEM - bewusster ATEM - belebender ATEM - inspirierender ATEM - entspannender ATEM - entwickelnder ATEM!
Ja - und wohin entwickeln wir uns eigentlich?
Wenn man in die Welt hinausblickt, könnte man manchmal meinen, dass die Entwicklung still steht. Nein - muß man dann sagen! Das stimmt nicht - alles entwickelt sich!

Die technische Entwicklung geht zur Zeit sehr schnell - manch einem zu schnell - und manch einem zu langsam. Alles hat seine Zeit - oder "wird sich offenbaren zu seiner eigenen Zeit" Diejenigen die denken, dass die Entwicklung zu langsam geht, müssen beachten, dass sich die Entwicklung teilweise über Zeiträume von mehreren Jahren und Jahrzehnten erstreckt, oder auch erstrecken muß, und diejenigen, die denken dass alles zu schnell geht, die müssen bedenken, dass sie möglicherweise mit dem voranschreitenden "Zeitgeist" nicht Schritt gehalten haben und stehen geblieben sind.

Dann gilt es besonders, die Mittel der Selbstentwicklung wieder zu gebrauchen, sich wieder dem grundlegenden Entwicklungsmittel zuzuwenden - wieder zu ATMEN!

- Der gleiche Entwicklungsweg für alle -

Die Macht des Atems muß man sich beweisen. Sagen wir zwanzigmal hintereinander auf eine Ausatmung etwa die Worte -ATEM IST LEBEN- und entspannen uns dabei vollständig, dann merken wir sogleich, daß wir uns um so freier und beweglicher in allen Gliedern fühlen, je länger wir ausgeatmet haben. Selbst da, wo immer noch gewisse Schmerzen auftauchen, sind sie wenigstens für eine Zeit verschwunden, wir fühlen uns normal, das Denkenswesen wird sogleich etwas klarer, und wir sind konzentrierter.

Das Einatmen hat es für sich, daß uns die in der Natur enthaltenen Elemente zugeführt werden. Die Verarbeitung der eingeatmeten Elemente hängt davon ab, daß die Lungenmuskeln, besonders die der oberen Lungenteile, die Ausdehnung und Zusammenziehung der Lungen rhythmisch besorgen. Denn die in die oberen Lungenteile aufgenommenen Elemente werden nur allmählich, je nach der Wirksamkeit der Lungenmuskeln, den Lungen- und Herzfellen zugeführt, wo die Elemente vermöge der Konverte in Chemikalien übergehen. Von da gelangen diese Chemikalien in das Venenblut, chemikalisieren oder führen es über in arterielles Blut und geben dadurch dem Herzen volle Freiheit.

Je freier das Herz arbeitet, je weniger Druck auf dem Herzen ist von Seiten des Blutes, um so normaler ist der Blutlauf. Ist das Blut zu leicht, dann ziehen sich die Herzmuskeln zusammen, und das Herz wird schwach, wir fühlen uns beklommen, Unsicherheit kommt über uns, wir zweifeln an diesem und jenem, was uns sonst von Wert wäre, wenn wir es begriffen, wir sind uns unsicher in unserem Denkenswesen und Pläneschmieden, wir sind unbefriedigt, Furcht steigt auf vor diesem oder jenem, und so führt eins zum anderen.

Um sich alles dessen zu entlasten, muß man zusehen, daß alle aufgenommenen Elemente auch verarbeitet werden. Dazu müssen wir uns fürs erste ganz entspannen, bis wir das Gefühl der Glückseligkeit bekommen, daß wir nichts zu verlieren, sondern immer nur zu gewinnen haben. Das Leben ist doch kein Verlust, sondern immer nur Gewinn. Weshalb also sich Sorgen und Angst machen? Weshalb sich der Suggestion hingeben, dieses oder jenes könnte einem zustoßen? Nein, wir sollen immer positiv, immer aufbauend denken.

Sobald wir uns dem aufbauenden Gedanken ergeben, erhebt sich von selbst die Macht des belebenden Gedankens, die Lungen bewegen sich freier, nehmen mehr Elemente auf und führen sie sicher den Lungen- und Herzfellen zu, die Konverte findet ohne Verzug und vollständig statt, und das zuströmende Venenblut wird vollkommener in Arterienblut verwandelt, so daß das Herz nicht angestrengt wird, sondern freisteht in seinem Bereich und alle die Wirkungen erzielt, die ihm anheimgestellt sind. Man fühlt dann auch, wie das Herz ganz frei für sich ist. Allmählich bekommen wir das gleiche Gefühl der Freiheit auch für die Lungen und sogar für die anderen Organe des Körpers. Wir fühlen schließlich, ob der Magen leer oder voll ist, wie die Magenwände arbeiten, die verschiedenen Fluiden sich sammeln, ob die Milz, die Leber, die Nieren und die anderen Organe in ihrem Bereich sind und ihre Aufgaben erfüllen.

Das alles kommt uns durch den Atem, weil der Atem den Weg bahnt durch alle Organe hindurch bis in das Gehirn, das unzählbar viele Intelligenzen in den unzählbaren Gehirnzellen enthält. Alle diese Intelligenzen sind unabhängig voneinander, sollen aber durch die Macht des Atems allmählich mit der Zirbel und durch das Gesinn in der Zirbel mit anderen Intelligenzen des Gehirns in Verbindung gebracht werden, so daß sich nicht nur unsere Kenntnis auf objektivem Gebiete, sondern auch unsere Erkenntnis auf abstraktem Gebiete erweitert, weil bei zunehmender harmonischer Verbindung zwischen Gehirnzellen und Zirbel die Psyche oder der Seelenzustand immer mehr in den Vordergrund tritt. ...

Die Weiterentwicklung des Gehirns hängt absolut vom Atem ab.

Je nach der Aufnahme des Eingeatmeten durch die oberen Lungenteile und die Lungenfelle, bemißt sich unsere Lebenslänge. So wir das Gefühl hätten, wir könnten nicht alt werden, wollten es aber doch, dann müssen wir die Lungen- und Herzmuskeln mehr bestärken. Denn der in jeden Menschen eingelegte Lebenskeim kann den Organismus nur insoweit leiten, als er Kraft besitzt. Also hängt die Aufrechterhaltung des Organismus oder die Länge dieser Lebensspanne nicht von der organischen Kraft, sondern von den Lebenswirkungen des Lebenskeimes ab. Sind sie kurz, dann kann man noch so stark und robust sein, sobald diese Wirkungen oder Schwingungen ihr Ende erreicht haben, ist auch schon das Ende des Lebens da. Durch die Verlängerung der Atemzüge wird man sich aber der Verlängerung seines Lebens immer sicherer.

Erst kommt immer die längere Ausatmung. Sie bringt uns nicht nur größere Freiheit in körperlicher Hinsicht, sondern wir entledigen uns dadurch auch aller der Dinge, die unserer Weiterentwicklung im Wege sind. Durch die längeren Einatmungszüge verlängern sich dann die Wirkungen in den Lungenfellen, so daß neue Chemikalien erzielt werden, die dem Körper bisher unbewußt waren. Das ist das Wunderbare, daß der Mensch in den Lungenfellen neue Chemikalien entwickeln kann, die vorher nicht im Bereiche des Atems waren. Dadurch ist ihm die Möglichkeit unbegrenzter Entwicklung gewährleistet.

Es ist doch viel wert, erkannt zu haben, daß es einen Weg der Entwicklung gibt, und zwar den gleichen Weg für alle, so daß jeder auf diesem Weg alles erhalten kann. Alles kann einem werden durch die Atemübungen, von denen man aber nicht ablassen darf, ebenso wie man bei einem andern Studium immer weiter fortfahren muß, sich tagtäglich zu üben. Man muß in der Übung bleiben. Macht man aber eine Pause, dann muß man wieder von vorn anfangen mit dem Studium. Selbst beim Denkenswesen ist es so. Gibt man einen Gedankengang auf, dann muß man immer wieder von vorn anfangen, um wieder in die richtige Atmosphäre hineinzukommen. Es nimmt oft viele Jahre, bis man in den Zustand der Erwecktheit hineinkommt; aber wenn man immer wieder seine Übungen macht, ist einem der Erfolg sicher.

(Auszug aus Mazdaznan-Offenbarungen 1932)

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Marco Trautwein


MAZDAZNAN-Newsletter Nr.03 - 2003.01.30

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Alle Gedanken sind zur Zeit auf KRIEG gerichtet, die Stimmung ist gedrückt, das Denken gelähmt und die Frage: Was wird wohl passieren? liegt wie ein Alb im Gehirn der Menschen.
Der ethisch fühlende Mensch, fragt sich: "Kann ICH etwas dagegen tun?"
Vielleicht mögen folgende Gedanken aus der Mazdaznan-Literatur dabei helfen:

Der Weltfrieden
Auch der Weltfrieden ist nicht denkbar ohne den wahren Frieden, von dem die Schrift sagt, daß er höher ist als alle Vernunft. Dieser wahre Frieden ist ein Zustand des Individuums, der über dem menschlichen Verstand und über der gewandtesten Diplomatie, über der ausgesuchtesten Höflichkeit und über der klügsten Friedenssatzung steht, denn er entströmt unmittelbar der göttlichen Intelligenz, berücksichtigt daher alles und schließt alles ein.

Der künstliche Frieden der Welt ist selbstsüchtiger Natur, denn dabei streben einzelne Menschen oder ganze Völker nach der Vormacht auf Kosten anderer. Der wahre Frieden dagegen schließt alle Menschen und alle Völker in gleicher Weise ein, gibt jedermann sein Recht im Sinne der Allgerechtigkeit Gottes, der über Gute und Böse regnen läßt, und anerkennt jeden Menschen als den Träger und die Offenbarung der Gottesintelligenz.

Um diesen Friedenszustand zu erreichen, sogar unter allen Völkern, muß man Umsicht, Rücksicht, Verständnis, Vernunft, klares Urteil und andere intellektuelle Eigenschaften höherer Art besitzen oder entwickeln und anwenden, also sich deutlich abheben von den niederen Entwicklungsstufen. Vor allem aber muß jeder einzelne und jedes Volk geachtet und als wertvoller Faktor anerkannt werden, und dieser Gedanke muß vom innersten Herzen aus alle Handlungen leiten. Sonst wird man nie Frieden haben, weil ohne diese gegenseitige Anerkennung Klassen und Kasten entstehen und die bevorzugten Klassen Mittel ausfindig machen müssen, um sich in ihrer Stellung zu behaupten, wodurch Gegensätzlichkeit, Unzufriedenheit, Neid, Kampf und Unterdrückung entstehen.

Die ungeheuerlichen Mißverständnisse, die heute die ganze Menschheit zu zerstören drohen, lassen sich nur dann endgültig beseitigen, wenn jeder Mensch in jedem seiner Mitmenschen einen unentbehrlichen Mitarbeiter Gottes an dessen Weltenplane erkennt. Diese Erkenntnis ist daher die Grundvoraussetzung für die Herstellung des wahren Völkerfriedens, und weil sie fehlte, sind alle Friedensbestrebungen, alle Erziehungssysteme und alle Kirchenorganisationen fehlgeschlagen. Die Politik hoffte am Ende noch, durch Diplomatie die Mißverständnisse auszugleichen, hat aber die völkertrennende Kluft nur größer und unüberbrückbar gemacht. Trotz aller Bemühungen, Einrichtungen und vielseitiger Gesetzgebung konnten weder die Kirchen noch die Staaten ein Einverständnis unter den Völkern herbeiführen. Ausgleich und Verständigung sind nur möglich unter solchen, die sich als Gleiche und Gleichstehende betrachten.

Deutsches Manthra: Lied Nr.335. - Ich habe Frieden

Ich habe Frieden,
Frieden mit Gott,
Frieden mit den Menschen,
Frieden mit mir selbst.

anhören --> http://www.Mazdaznan.de/musik/335.mp3

Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum eigentlich hunderttausende gegen ein anderes Volk in den Krieg ziehen müssen? Sollen sich doch die beiden Streithähne Mann gegen Mann in den Ring stellen, anstatt andere für sich bluten zu lassen!

Aus Mazdaznan Zeitschrift Leipzig 1933:
"Wenn man bedenkt, wieviele Parasiten in den heutigen sogenannten Kulturstaaten von dem Erlös der arbeitenden Klasse leben, die noch dazu unterdrückt wird, dann sieht man, daß eine Änderung kommen muß. Die Parasitenklasse wird es zwar nicht ändern, sondern will die Sache so erhalten, wie sie ist. ...

Da gibt es Messingknöpfe, Säbel und Gewehre, Kanonen und Umzüge mit der großen Trommel; und wenn der gedankenlose Mensch die Trommel hört, dann geht er mit. Solange solche Zustände in einem Gemeinwesen aufrecht erhalten werden, bleibt alles, wie es ist.

Wenn es anders werden soll, müssen daher die Menschen immer mehr zum Bewußtsein ihrer Rechte gelangen. ... In der ganzen Natur vollzieht sich der Fortschritt ohne Kampf.

Die Geschichte aller Zeiten lehrt es: wenn es der Parasitenklasse eines der sogenannten Kulturstaaten gefällt, gegen einen anderen in Krieg zu ziehen, weil sie glaubt, daß etwas faul mit ihr steht, dann befiehlt sie einfach: „An die Front!“ Wer zieht dann aber an die Front? Doch nicht die Parasitenklasse!"

Aus Mazdaznan Zeitschrift Leipzig 1932:
„Krieg ist notwendig; wir müssen in den Krieg ziehen.“ Das ist die kannibalistische Denkweise, gehört auf die niederen Stufen des Tierreiches und führt zur Zerstörung, während intelligentes, göttliches Denken zum Aufbau und zu schöpferischen Handlungen führt. Ein Mensch, der sich Gottes bewußt ist, schafft neue und bessere Werte, die in die Ewigkeit zielen. Alle Zerstörungshandlungen können nicht von Gott sein und stammen nicht aus göttlichem Denken, sondern beweisen einen niederen Grad der Entwicklung, wie er den Kannibalen eigen ist, und die Höherentwickelten müssen diese Gottlosigkeit bezahlen.

Das muß nun jeder einzelne auf sich beziehen. Haben wir im Herzen und im Gehirn nicht den Frieden, der alle menschlichen Begriffe übersteigt, dann sind wir im Kriegszustand oder im Kampf mit uns selbst, beherbergen noch kannibalistische Ideen, die auf Zerstörung ausgehen, und zerstören uns damit alle die großen Möglichkeiten, die im Bereiche unseres Denkenswesens liegen.

Wenn der Krieg auf Erden aufhören soll, müssen wir ihn zunächst in unserem eigenen Wesen beenden. Um Frieden mit der Welt zu haben, muß ich zuerst Frieden in mir selbst haben und dazu brauche ich den Willen und die Willenskraft, alle Mißverständnisse zu beseitigen.

Aus Mazdaznan Zeitschrift Leipzig 1931:
„Durch Krieg läßt sich kein Frieden erringen! Solange wir Krieg führen, gibt es keinen Frieden!“

Frieden ist nur dann möglich, wenn ein jedes Individuum die lebendige Religion in seinem Herzen, also an sich selbst erfährt, nicht aber sich den toten Formen einer Staatsreligion ergibt. Sowie der Mensch in seinem Herzen die wahre Religion erfährt, wird ihm der Gedanken des Friedens, und je nach der Zahl derer, die diesen Zustand in sich erfahren, wird der gleiche Zustand oder der Frieden auf Erden werden. Das ist dann ein Zustand gegenseitiger Anerkennung.

Anerkennung sei Gott in seiner Vollkommenheit, und so ihm diese Anerkennung wird, wird sogar Frieden auf Erden und dem Menschen wird gleichfalls Anerkennung. Die gleiche Anerkennung, die man Gott gibt, muß auch dem Menschen werden. Man erkennt doch Gott an; dann muß man den Menschen als gleichstehend anerkennen. Eine solche gegenseitige Anerkennung versichert uns den Frieden auf Erden. Das ist die richtige Übersetzung dessen, wofür man gewöhnlich sagt: „Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“

Deutsches Manthra: Lied Nr. 277. Ehre dem Allerhöchsten

Ehre dem Allerhöchsten,
Frieden auf Erden
und den Menschen
gleiche Berechtigung!

anhören --> http://www.Mazdaznan.de/musik/277.mp3

Deutsches Manthra: Lied Nr. 278. Ehre sei Gott

Ehre sei Gott in der Höhe,
Frieden auf Erden
und den Menschen
gleiches Recht! Amen.

anhören --> http://www.Mazdaznan.de/musik/278.mp3

Selbst vor 70 Jahren gab es den gleichen Wahnsinn und heute wird uns diese Handlungsweise wiedermal als NEU verkauft.

Aus Mazdaznan Zeitschrift Leipzig 1932
Der "Weisheit" letzter Schluß - In Dänemark haben im September 1932 die Zollschranken und mangelnde Kaufkraft ausländischer Abnehmer zu einem Überfluß von Fleisch und lebendem Vieh geführt. Daher haben die dänischen landwirtschaftlichen Organisationen und die großen Schlachtunternehmungen ein Übereinkommen getroffen, wonach die Schlachtunternehmungen große Mengen Vieh zur Herstellung von Futtermitteln aufkaufen, und zwar zu einem Preise von etwa 8 Pfennigen für das Kilo Schlachtgewicht. bereits in den ersten Wochen nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens sollen nicht weniger als 2000 Stück Vieh auf diese Weise ,,verwertet“ worden sein.

Welch eine wunderbare Organisation: Das Vieh frißt das Vieh! Erst wird es mit einem ungeheuren Aufwand an menschlicher Arbeitsleistung gezüchtet, und große Ländereien müssen bebaut werden, um die Nahrung für die Aufzucht zu liefern. Dann wird das ausgewachsene Vieh abgeschlachtet und im verarbeiteten Zustand wieder an anderes Vieh verfüttert. Hierbei helfen noch sogenannte fachmännische landwirtschaftliche Organisationen mit vielen Beamten und Direktoren mit, die trotz solcher Unvernunft einen maßgebenden Einfluß auf das Wirtschaftsleben und die Volksernährung ausüben dürfen. - Dr. Friedrich Kraeger.

So sehnt man den Tag herbei, an dem jeder Kunde beim Metzger, jede Hausfrau in der Küche, jeder Soldat im Schlachtfeld und schließlich auch die führende Schicht unserer Gesellschaft das ewige Gesetz: "DU SOLLST NICHT TÖTEN!" beachten.

Aus der Reihe "Übung macht den Meister"
Yima-Übung
Wollen wir uns befreien von allerlei Unbehagen, Schmerz, Krankheit, so bedienen wir uns der Yima- oder Ausatmungsübung. Dazu atmen wir aus und entleeren die Lungen, bis es nicht weiter geht. Dann enthalten wir uns des Atmens für 20, 30 Sekunden oder länger, atmen anschliessend tief aufschluchzend wieder ein und wiederholen dies sofort noch drei- bis viermal.

Machen wir diese einfache Yima-Übung drei- bis fünfmal am Tag, dann verhelfen wir den einzelnen Organen und schließlich unserm ganzen Körper sich wieder aufzubauen. Wir werden gewisse Säuren los, wodurch sich das Blut verbessert und schneller fließt, Leukokytos oder das magnetische Feld im Blut sich erweitert und die roten und weißen Blutkörperchen in ihrem Bereich gehalten werden. Die von den Rückständen entlastete Lunge nehmen nun mehr Sauerstoff auf und Speichern ihn auf, die Atmungsmuskeln bestärken sich, der Brustraum erweitert sich und die Nerven beleben und regenerieren sich wieder.

Bis zum nächsten Newsletter - Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein


Mazdaznan Newsletter Nr.02 - 2002.12.21

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

Kennen Sie eigentlich die Geschichte mit der "Edison-Mazda-Lamp"?

Hier die Geschichte in Kürze:
Thomas Alva Edison, der berühmte Erfinder nannte seine ersten Glühbirnen "Mazda-Lamp".

Wie der Autor der Homepage: Mazda Lamp Story: - http://www.oldchristmaslights.com/the_mazda_lamp_story.htm - berichtet, wählte er den Namen nach dem persischen Lichtgott "Ahura Mazda":


1917 Mazda logo by Maxfield Parrish

"In 1909, General Electric first used the name Mazda on their lamps. Today, we associate the name with automobiles, but when it was first used by GE it was chosen to represent the best that the American lighting industry had to offer at the time, and was selected due to the fact that Persian mythology gave the name Ahura Mazda to the god of light..."

Bei der Wahl des Namens "Mazda-Lamp", werden belesene Mazdaznan Freunde stutzig und fragen sich schliesslich zurecht:
Gibt es eine Verbindung zwischen Dr. Hanish und Edison?
Die Vermutung liegt nahe, da beide zur gleichen Zeit lebten und Dr. Hanish derjenige war, der die Lehren von "Ahura Mazda" öffentlich lehrte.
Mancher mag sich dann auch fragen: was hatte Edison dem "Gott des Lichtes"- Ahura Mazda zu verdanken?
Seine Inspirationen vielleicht? Seine Erkenntnisse? All diese etwa durch die praktische Anwendung der Mazdaznan Atemübungen?

Einige Zusammenstellungen zum Thema:
Aus: http://www.swr2.de/wissen/manuskripte/licht_3.html - Link nicht mehr gültig
Vom Platindraht bis zum Barthaar untersucht Edison alle möglichen Materialien. Eine ausgeglühte Baumwollfaser führt schließlich zum Durchbruch. Am 21. Oktober 1879 führt er seine erste funktionsfähige Glühlampe der Öffentlichkeit vor, und nur drei Monate später erhält er dafür das Patent. Fast gleichzeitig stellen ein knappes Dutzend anderer Erfinder eine ähnliche Glühbirne vor. Aber Edison ist der einzige, der gleich ein komplettes System anbieten kann mit Schraubsockeln, Schaltern und Abzweigdosen bis hin zu Stromzählern. Insbesondere die Schraubsockel entpuppen sich bald als hervorragendes Verkaufsargument.

Aus: http://www.licht-museum.de/Pages/Pages_L/L10.htm
Die Glühlampe hatte dank des Ideenreichtums des Erfinders und geschäftstüchtigen Unternehmers Edison, der Schalter, Elektrizitätszähler, Abzweigdosen und natürlich den Edison- Schraubsockel entwickelte, einen unaufhaltbaren Siegeszug durch die ganze Welt angetreten. Dieser begann auf der Pariser Weltausstellung 1881, die ganz im Zeichen des elektrischen Lichtes von Bogenlampen und Glühlampen stand. Die Besucher konnten die Edison-Glühlampen eigenhändig ein- und ausschalten, was ein großes Ereignis war. Unter den deutschen Besuchern waren auch Oskar von Miller, der spätere Gründer des Deutschen Museums in München, Werner von Siemens und Emil Rathenau, die die völlige Geruchslosigkeit und Gefahrlosigkeit bezüglich Bränden und die sympathische warme Lichtfarbe dieser neuen Lampen lobten.

Die ersten Edison-Glühlampen hatten eine Leistung von 80 Watt, einen Lichtstrom von 200 Lumen und eine Brenndauer von 1000 Stunden.

Rathenau hatte sich 1882 von Edison die Lizenz zur Produktion von Glühlampen in Deutschland gesichert und gründete die "Deutsche Edisongesellschaft für angewandte Elektrizität", die 1887 in Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft AEG umbenannt wurde. Edison's Fabriken sind später in die General Electric Company (GE) übergegangen.

In Deutschland gründeten 1919 die drei größten Lampenhersteller, die Auer-Gesellschaft, die AEG und SIEMENS ein neues Unternehmen, dem sie den Namen OSRAM gaben, der von den für den Glühfaden verwendeten Metallen Osmium und Wolfram abgeleitet wurde. In den Niederlanden entstanden die Glühlampenfirma PHILIPS, in Ungarn TUNGSRAM und in Frankreich MAZDA.

Eine Ironie des Schicksals soll hier nicht unerwähnt bleiben. Als die GE merkte, daß um 1889 bereits 61 Glühlampenfabriken existierten, wovon die meisten die Edison-Patente verletzten, hat GE alle diese Firmen verklagt. Der Prozeß ergab, daß ein bis dahin unbekannt gebliebener, aus Deutschland stammender Amerikaner namens Gobel bereits 25 Jahre vor Edison die gleiche Technik des Kohlefadens, der Stromzuführung, des Vakuums im Glaskolben usw. erfunden hatte, aber seine Ideen wegen Geldmangels nicht weiter verfolgen konnte. Nach dem Prozeß waren die Patente von Edison unwirksam und seine Ideen Allgemeingut geworden.

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Aus dem Buch Mazdaznan-Die neue Zivilisation:

"Thomas Edison bewies die Möglichkeit, das Denkenswesen, den Intellekt und die Erfindergabe zu erweitern. Er begann seine Laufbahn nicht als Erfinder, sondern förderte nur die Erfindungen anderer. Er kannte aber die Gesetze, die für Geldgeschäfte gelten, und besaß die Gabe, Millionen an sich zu ziehen. Er brachte diese Gabe an, benutzte sie, erkannte die großen Möglichkeiten, Gewinne zu erzielen, gegenüber Erfindungen, nahm diese Möglichkeiten wahr, schenkte dabei dem Erfindergeist mehr und mehr seine Aufmerksamkeit und wurde dadurch schließlich selbst zum Erfinder, weil er in der Atmosphäre des Erfindergeistes lebte. Gleichzeitig stiftete er viel Gutes mit seiner Gabe, Millionen an sich zu ziehen, unterstützte andere, ihre Erfindungen zu verwerten, so daß sie zu großem Vermögen kamen. Allein in USA sind mindestens 12000 Menschen durch seine Ratschläge und Winke zu großem Vermögen gelangt. Er hat durch die Verwirklichung seiner Gedanken außerordentlich Großes geleistet.

Aber er faltete nicht seine Hände, um auf das Glück zu warten, daß es ihm lächle, sondern verfolgte beständig die Spur des Glückes und war davon überzeugt, daß er alles zur Glückseligkeit Notwendige aus sich selbst hervorholen könne. Er verschwendete seine kostbare Zeit nicht, fuhr nicht im Auto herum, gönnte sich keine Freizeit, schlief auch nicht bis in den hellen Tag hinein, dachte nicht an Essen und Trinken, sondern kümmerte sich nur darum, ob seine Erfindung für die Menschheit nützlich und wertvoll sei, und bewies gleichzeitig, daß zielbewußtes Handeln schöpferisch wirkt. Er war von morgens bis abends tätig und sogar nachts, wenn eine Erfindung erprobt werden mußte; er ruhte dann nicht, bis die Probe bestanden war. Er glaubte auch nicht an den Achtstundentag, sondern arbeitete sechzehn Stunden am Tage."

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Nun - alles was mit Licht zu tun hat, hat auch etwas mit Weihnachten zu tun. Nicht nur weil am 21. Dezember die Wintersonnenwende war und nun die Tage wieder länger werden, oder wir am Weihnachtsabend vor dem mit viel Licht und Lampen beschmückten Weihnachtsbaum sitzen, sondern weil Weihnachten die Geburt der Erkenntnis, des Lichtes ist.

Aus Mazdaznan-Zeitschrift Leipzig 1932:

Weihnachten ist die Zeit der Wiedergeburt, der Geburtstag eines jeden und aller, die sich bewußt sind des göttlichen Erbes und der göttlichen Verwandtschaft oder der Quelle alles Lebens, das uns hier auf diesem Erdenballe oder anderwärts in den himmlischen Sphären schon offenbart ist oder auch noch nicht offenbart ist, sich uns aber offenbaren wird zu seiner eigenen Zeit. Es ist die Zeit, da das menschliche Wesen zur Erkenntnis seiner Einheit mit der Gottheit kommen soll.

Denn ein jeder von uns ist ohne Rücksicht auf die Zeit oder Art seiner Einfleischung gleichen Alters, da wir alle seit Ewigkeit und hervorgegangen sind aus der Unendlichkeit. Daher feiern wir zur Weihnachtszeit den All-Geburtstag des ewigwirkenden Gedankens in uns oder des Gottesprinzips in uns, Chrystos genannt im Griechischen. Die Griechen hatten den Ausdruck aus dem Persischen und die Perser aus der alten Zendsprache übernommen. Der Chrystos-, Soschyos- oder Heilands-Gedanke war der Gedanke des Heils, uns bewußt zu werden, daß wir, aus der Ewigkeit hervorgegangen, uns offenbar gemacht haben zu dieser Zeit auf diesem Erdenballe, um hier Gebrauch zu machen von der uns gewordenen Erkenntnis, unsere Gaben und Talente zum Vorschein zu bringen, uns den Weg zu bahnen in die Zukunft und mithin in der Ewigkeit und Unendlichkeit zu verbleiben.

Möge diese Zeit eine Zeit der Verwirklichung sein und der wiedergeborene Gottesgedanke weiterhin in uns zunehmen an Gnade und Weisheit, damit die Tage, die uns bevorstehen, die Antworten bringen auf die Herzenswünsche der Verbündeten Gottes! Alles, was wir uns erdacht, was wir erhofft haben, soll uns werden! Das ist das größte und erhabenste Geburtstagsgeschenk, das uns werden kann: die Erkenntnis. Nicht nur Kenntnisse sollen wir sammeln, sondern die Erkenntnis sollen wir erweitern, wozu uns alles dient, warum wir hier sind, wieweit wir unsere Talente anbringen können, was wir alles schaffen können, wie weit wir damit den Weg bahnen für die künftigen Geschlechter, auf daß sie um soviel leichter erkennen den Weg der Unendlichkeit.

So ist Weihnachten für uns nicht nur ein Tag, sondern eine Zeit der Zeiten, die zur Wiedergeburt mahnt und uns erwecken will zur Verwirklichung des Lebens und der Ewigkeit. Weihnachten ist die Zeit der Wiedergeburt für alle, die das zunehmende Licht anziehen gemäß ihrem individuellen Wunsche.

Aus Mazdaznan- Weisheitsbuch:

... Wenn die Welt auch „Jesus Christus“ in den Mittelpunkt ihrer Weihnachtsfeiern stellt, so müssen wir uns doch immer wieder daran erinnern, daß das feierliche Begehen der Weihnachtszeit keineswegs „christlichen“, sondern ganz und gar „heidnischen“ Ursprunges ist.

Die Weihnachtszeit ist schon Jahrtausende lang gefeiert worden, bevor der Heiland, den wir „Jesus Christus“ nennen, unter uns kam. Außerdem ist es geschichtlich erwiesen, daß Jesus Christus nicht während der Weihnachtszeit geboren wurde, weder am 25. oder 26. Dezember, noch am 6. Januar, wie die russische Kirche annimmt. Weihnachten wurde überhaupt nicht zu Ehren der Geburt einer Person gefeiert, sondern als die Zeit der universellen Wiedergeburt. ...

Aus Jehoshua - Das Leben Jesus:

... Vom Standpunkt der Mazdaznan-Botschaft aus erblicken wir in Jesus den größten aller Heilande der Welt und den größten Wissenskundigen oder Magier, der sich je auf dieser Erde offenbarte. Er suchte nicht seinen Eigenwillen oder eine begrenzte Idee zu verwirklichen, sondern strebte, den göttlichen Willen dessen zu vollziehen, dem er seinen Ursprung verdankte.

Er war die Verkörperung der zarathustrischen Grundtugenden, der Reinheit, der Liebe und der Weisheit, war reinen Herzens kraft des königlichen Blutes, das in seinen Adern kreiste und der ewigwirkenden Intelligenz im Herzen die Führung ermöglichte, so daß sich ihm die allumfassende Philosophie des ewigen Lebens offenbarte. Darum überragt er die Heilande, Weisen, Propheten und Meister aller Zeiten.

Der persönliche Geburtstag des Heilandes als eines Menschenkindes ist seit Jahrhunderten umstritten. Die Urchristen nahmen es sich nicht sehr genau mit dem Feiern des persönlichen Geburtstages. Meist feierten die örtlichen Gruppen irgend einen Tag zwischen dem 23. März und 23. Mai; besonders die Kovenanter hielten sich an diesen Brauch. Aber die Mehrzahl entschied sich schließlich für den 23. Mai, weil bei genauer Nachforschung dieser Tag am besten mit Jesus Charakterzügen übereinstimmte.

Jedenfalls behauptet nicht einmal die Kirche, daß Jesus zu Weihnachten geboren sei, sondern sagt, zu Weihnachten feiere man die Geburt Christi. Also ist die Geburt Jesus eine Sache und die Geburt Christi eine andere Sache. Jesus ist eine Person, ist unser Heiland, der Erlöser. Aber Christus oder Chrystos ist ein Prinzip, ist der Zustand der Erneuerung oder Wiedergeburt. Der 23. Mai ist der Geburtstag des Menschenkindes Jesus, eines Erlöserkindes, das das Chrystosprinzip offenbarte.

Dagegen ist der 25. Dezember der Geburtstag des universellen Chrystos oder der Gedenktag, an dem die Heiligen Gottes auf Erden den Geburtstag der Wiedergeburt des Lichtes, das in der Finsternis leuchtet, feiern. Weihnachten ist der Geburtstag für alle Kinder Gottes, die am ersten Prinzip festhalten und den schon von der hl. Ainyahita mit dem Herrn Gott Mazda geschlossenen Vertrag erneuern wollen: „Ich bin hier auf dieser Erde, um sie anzubauen und die Wüsten zu verwandeln in ein Paradies, das für Gott und seine Verbündeten drin zu wohnen, würdig ist.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine lichtvolle Weihnachtszeit und ein im Licht der Erkenntnis strahlendes neues Jahr.

Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein

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MAZDAZNAN-Newsletter Nr. 1 - 2002.11.28

Liebe MAZDAZNAN-Freunde!

So - nun ist es soweit, der erste "MAZDAZNAN-Newsletter" kommt!
Für was denn ein "Newsletter"? - wird manch einer fragen.
Nun - es gibt immer allerhand Neues und Interessantes zu berichten.
Dieser Newsletter soll jedoch vor allem auf die aktuellen Änderungen der MAZDAZNAN-Homepage hinweisen, wie z.B. folgende Änderungen und Erweiterungen:

[28.11.2002]
Die Seite: MAZDAZNAN - Literatur ist überarbeitet und enthält nun auch die aktuellen Euro-Preise, sowie jeweils eine kurze Buchbeschreibung, bzw. Leseprobe. -> MAZDAZNAN - Literatur

[10.11.2002]
Neu aufgenommen wurden einige ausgewählte Tagessprüche. -> MAZDAZNAN - Tagessprüche

[22.10.2002]
Neu aufgenommen wurden einige Abschnitte aus dem Buch MAZDAZNAN-Gesundheitswinke. -> MAZDAZNAN - Gesundheitswinke

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Das allein soll aber nicht alles sein.
Gelegentlich möchten wir auch einige Auszüge aus der MAZDAZNAN-Literatur mit diesem Newsletter versenden und damit ein bestimmtes Thema aufgreifen, was Sie dann zum Beispiel im Forum mit anderen Personen näher diskutieren können.

Kennen Sie überhaupt schon das MAZDAZNAN-Forum?
Noch nicht!?! - Na dann nichts wie hin!!! -> http://www.Mazdaznan.de/forum.htm

Dort haben Sie die Möglichkeit offene Fragen zu stellen, die dann wiederum von anderen MAZDAZNAN Interessierten beanwortet werden können.

Haben Sie z.B. eigene Erfahrungen mit den MAZDAZNAN-Atemübungen gemacht? Schreiben Sie doch diese ins Forum!
oder etwa Erfahrungen mit MAZDAZNAN-Kuren und Anwendungen gesammelt, die Sie gerne anderen mitteilen möchten?
oder vielleicht ein besonders gutes Kochrezept nach den MAZDAZNAN Grundprinzipien?
Sicherlich fällt Ihnen noch einiges ein.

Wir planen diesen Newsletter 4-12 mal im Jahr (abhängig von Ihrem Feedback) zu versenden. Dieser Newsletter wird kein Werbe-E-Mail und die Adressen werden selbstveständlich nicht an Dritte weitergegeben. Falls Sie den Newsletter in Zukunft nicht erhalten möchten, können Sie ihn wie unter "Obligatorisches" beschrieben abbestellen.

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Mit Freudigkeit im Herzen
Marco Trautwein

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